Der Spielplatz an der Straße Hinter der Klostermauer in Diesdorf nimmt Gestalt an. Am Sonnabend sind die Fundamente für die Geräte mit Beton verfüllt worden. Jetzt wird ein Name für den künftigen Treffpunkt gesucht. Ideen nimmt Bürgermeister Fritz Kloß entgegen.

Diesdorf. "Guckt mal, das wird eine Schaukel, das ein Klettergerüst", erklärt Papa Mario Prilinski seinen Kindern Zoe (drei Jahre) und Collin (wurde am Sonnabend zwei). Die Kleinen beobachten fasziniert, wie die Männer arbeiten, damit der Spielplatz bald genutzt werden kann. Auch die zweijährige Summer schaut schon sehnsüchtig auf das Areal, auf dem sie künftig toben kann. "Wir warten schon lange darauf, dass der Spielplatz kommt", sagt ihre Mutti Beate Burtzlaff. Deshalb packt ihr Mann René auch mit an, damit es vorangeht.

Die Bürgerinitiative für Kinderspielplätze in Diesdorf und der SPD-Ortsverein Diesdorf-Dähre haben zu dem Einsatz aufgerufen. "Wir haben vor zwei Jahren begonnen, für einen Spielplatz zu kämpfen, haben uns im Spätherbst 2009 gegründet", erzählt Jens Matejcek von der Bürgerinitiative. Seiner Meinung habe sich "alles etwas lang hingezogen, bis endlich etwas vom Spielplatz zu sehen ist". Gemeinsam mit Matthias Nieschlag, Detleff Bill, Ronny Lüdemann, Ulf Knoblauch, Hellfried Kunz, Holger Köhn, Michael Goede, Peter Gailliaert, Dieter Tresko, René Burtzlaff und Bürgermeister Fritz Kloß packte er zu, damit die Arbeiten weiter voran gehen. "Dank der tollen Unterstützung der Gewerbetreibenden aus der Gemeinde", so Jens Matejcek, seien unter anderem die Fundamentkästen entstanden, die genügend tief in die Erde eingefügt und mit Beton ausgefüllt wurden. "Das nennt man verlorene Schalung", erklärt Ronny Lüdemann, der noch einen besonderen Gedanken im Vorfeld des Einsatzes hatte: Er stellte Behälter zur Verfügung, in denen der Beton zu den jeweiligen Geräten gefahren wurde. "Sonst hätten wir mit Schubkarren ganz schön oft über den holprigen Untergrund fahren müssen", meint Jens Matejcek.

Doppelschaukel, Wippe, Klettergerüst und Sandkasten machen schon Lust aufs Spielen. Doch nach dem Aushärten muss noch Sand aufgefüllt, Hackschnitzel als Fallschutz verteilt werden. Und auch die Abnahme stehe noch bevor. "Wir wissen noch nicht, wann wir den Spielplatz einweihen können", meint Detleff Bill.

Damit, wenn es so weit ist, zünftig gefeiert werden kann, wird jetzt ein Name für das Areal gesucht. Kinder aus der Grundschule und der Kita können ihre Ideen ebenso wie Bewohner aus der Region einbringen. Bürgermeister Fritz Kloß nimmt die Vorschläge entgegen. Eine Jury werde dann den besten Vorschlag auswählen. Der Ideengeber wird eine Jahreskarte fürs Freibad erhalten. Der Name werde zudem am Fahrradständer angebracht, so Detleff Bill. Der Platz für das Schild sei schon vorbereitet.

 

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