Chüttlitz (ta). Acht Monate nach Baustart, bedingt durch eine dreimonatige Winter-Zwangspause, soll der Kreisverkehr bei Chüttlitz morgen ab 10 Uhr für den Fahrzeugverkehr freigegeben werden. Diesen Termin nannte gestern Peter Ebneter, Leiter der Niederlassung Nord des Landesbetriebes Bau.

Seit Juli hatten die einheimischen Baufirmen Galeiwa und Blümler die schlecht einzusehende Kreuzung am Chüttlitzer Ortseingang in einen Kreisverkehr umgestaltet. Die Achse der B 71 ist dafür um acht Meter nach Süden, in Richtung der Kleingartenanlage Flögsand, verschoben worden. Der Außenring des Kreisels hat einen Durchmesser von 40 Metern, der Innenring von 27 Metern. Ursprünglich sollten die Arbeiten im Oktober abgeschlossen sein, doch widriger Baugrund hatte durch diese Planungen einen Strich gemacht. Dann kam der frühe Wintereinbruch. Um die Befahrbarkeit zu gewährleisten, wurde die Binderschicht stärker eingebaut. Diese wurde in den vergangenen Tagen abgefräst und durch die endgültige Deckschicht ersetzt. Die Kreismitte hat übrigens einen Elektroanschluss, damit die Stadt perspektivisch dort ein Kunstwerk oder ähnliches installieren kann, sagte Peter Ebneter.

Parallel zum Kreisel ließ der Altmarkkreis die K 1376, die Verbindung zum Gerstedter Weg, ausbauen. Die nun asphaltierte Kreisstraße soll ebenfalls morgen freigegeben werden.

Laut Ebneter investiert der Bund in den Kreisverkehrbau zirka 800 000 Euro. Die Kosten haben sich offenbar gegenüber der Planung verdoppelt: Vor Baustart sprach das Landesverkehrsministerium noch von 400 000 Euro.