Der bereits 2010 begonnene zweite Abschnitt des Gehwegbaus in Hagenau ist abgeschlossen worden. Gestern erfolgte die technische Abnahme. Der lange Winter hatte die Arbeiten hinausgezögert. Das Ziel, Ostern fertig zu sein, ist erreicht.

Hagenau. Edith und Gustav Wesche aus Hagenau freuen sich über den neuen Gehweg vor ihrem Grundstück. Das wollten sie den Verantwortlichen gestern sagen und warteten im Vorgarten auf Bauamtsmitarbeiterin Kerstin Schulz, Firmenchef Christian Punzel, Ortschaftsrätin Sigrid Gühne, Planer Peter Pickler und Vorarbeiter Sigmund Pech. Sie waren zur sogenannten technischen Abnahme auf dem neuen Gehweg unterwegs.

Das Gesamtprojekt wurde bereits 2009 begonnen und im vergangenen Jahr mit dem zweiten Abschnitt fortgesetzt. Der reichte vom Abzweig des Gladigauer Wegs bis zum letzten Grundstück in Richtung Biesenthal. Die Streckenführung war aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht einfach, und weicht von der im ersten Abschnitt ab, erklärte Ortschaftsrätin Sigrid Gühne. Die Hagenauer hatten sich gewünscht, dass die Bäume am Straßenrand und die gepflasterte Fahrbahn erhalten bleiben. Und auch der Geldbeutel der Kommune habe eine Rolle gespielt. Die jetzt gefundene Variante, mit einem Grünstreifen unter den Bäumen, sei wirklich gut gelungen, befand die Ortschaftsrätin.

Zum Projekt gehörte auch eine Straßenentwässerung. Diese funktioniere bereits gut, wie die Hagenauer festgestellt haben. "Früher stand nach Regen immer Wasser auf der Straße", so Sigrid Gühne. "Und das oft lange", ergänzte Planer Peter Pickler. Die Einläufe befinden sich auf der Gehwegseite in der Gosse. Auch im gegenüberliegenden Gossenbereich seien an Schwerpunktstellen Gullys eingebaut worden.

Der Gehwegbau und die Regenentwässerung werden zu 65 Prozent aus der Dorferneuerung gefördert und kosten insgesamt rund 150 000 Euro.