Premiere am Schramper Eck: Auf dem Vereinsgelände des Arendseer Regattavereins war Baustart für das neue Klubhaus. Ein Bagger hob die Grube aus. Bis Pfingsten soll der Rohbau stehen. Neben Fördermitteln des Landes- und Kreissportbundes sowie Lotto Sachsen-Anhalt investieren die Mitglieder Eigenmittel und Arbeitsleistungen. Zeitgleich läuft der Regattabetrieb. Die Nachwuchssegler absolvierten am Mittwoch ihr erstes Training auf dem Wasser.

Schrampe. Stolz legten die Nachwuchssegler des Arend- seer Regatavereins ARV 08 am Mittwochabend mit ihren Optimist-Booten am Steg am Schramper Eck an. Hinter ihnen lagen fast 2 Stunden Training. Zum ersten Mal nach der Wintertrainingszeit in der Turnhalle hatten sie ihr seglerisches Können auf dem Wasser trainiert. Jeden Mittwoch geht es künftig ab 16 Uhr unter der Leitung von Vizevereinschef Florian Stock und Tom Kral auf den See. "Nach ersten Regattaerfolgen wollen wir sie für weitere fit machen", erklärte Vereinsvorsitzender Stefan Seifert, von allen "Präsi" genannt.

Eine ganz besondere Premiere folgte aber an Land: Baubeginn für das Klubhaus. Ein Bagger von Ulf Lahmann hob die große Baugrube aus. Für das 150 000-Euro-Projekt stehen Fördermittel vom Landes- und Kreissportbund sowie von Lotto Sachsen-Anhalt bereit. "Aber wir investieren auch Eigenmittel und packen außerdem selbst bei unseren Arbeitseinsätzen mit an", kündigte Stefan Seifert an. Geplant sei ein Zweigeschosser direkt am Hang mit 60 Quadratmeter Fläche in jeder Etage. Während im Erdgeschoss Sanitäranlagen einschließlich Duschen, Vereinsbüro und Segelkammer eingerichtet werden, sollen sich darüber der Versammlungsraum und eine Terrasse mit Blick über den See befinden. "Ich hoffe, dass der Rohbau zu Pfingsten steht", blickte Seifert voraus. Denn das Treffen der H-Jollen-Segler zur Pfingstregatta vom 11. bis 13. Juni solle nicht zwischen Baumaschinen stattfinden. Die Einweihungsparty für das neue Haus sei für September ins Auge gefasst.

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