Eine Geburtstagsfeier mit Programm, Torte und vielen Gästen gab es am Sonnabend in der DRK-Mutter-Kind-Kurklinik in Arendsee. Im Mai 1996 ist sie eröffnet worden. Zum 15-jährigen Bestehen kamen auch die Vertreter des DRK Landesverbandes, um mitzufeiern und Bilanz über das bisher Erreichte zu ziehen.

Arendsee. Rund 11 000 Mütter und Väter, und mit ihnen 16 500 Kinder, haben sich in den zurückliegenden 15 Jahren in der Mutter-Kind-Kurklinik des Deutschen Rotes Kreuzes (DRK) im Arendseer Kurgebiet erholt. Diese Zahlen nannte der Präsident des DRK-Landesverbandes, Roland Harlang, am Sonnabend anlässlich eines Tages der offenen Tür in der Klinik. Gleichzeitig wurde natürlich mit Patienten und Gästen Geburtstag gefeiert. "Ich danke ganz besonders den Mitarbeitern, die in den 15 Jahren eine hervorragende Arbeit geleistet haben", lobte Harlang. Besonders durch die seit 1999 zusätzlich zu weiteren Indikationen angebotenen Schwerpunktkuren ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivi- tätsstörung) habe sich die Klinik bundesweit "mit hoher Patientenzufriedenheit und Kurerfolgen etabliert", betonte Harlang.

Das Haus verfügt über 62 Zwei-Zimmer-Appartements. Fünf sind Ein- und zwei Drei-Zimmer-Appartements. Neu sei ein Großraumappartement mit fünf Zimmern für Großfamilien. Zwischen ein und acht Kindern brächten die Mütter oder Väter mit zu den Kuren nach Arendsee. Im Durchschnitt sind es 1,4 Kinder mit denen heute Eltern zu Kuren in das Haus reisen. "1996 waren es noch 1,6 Kinder je Elternteil", erklärte der Landespräsident. Auch seien die Ausgaben der Krankenkassen für Mutter-Kind-Kuren von 2008 bis 2010 um 15,3 Prozent gesunken, machte er auf weitere Probleme aufmerksam.

Im Mittelpunkt stand an dem Tag aber die Freude über den Geburtstag der Klinik. Und dafür hatten die Mitarbeiter einen bunten Strauß verschiedener Aktivitäten, vor allem für die Kinder, vorbereitet. Die Jungen und Mädchen, die zur Zeit zu Kuren in der Klinik sind, zeigten zu Beginn ein Programm aus sportlichen Elementen und Zauberei, das beim Publikum sehr gut ankam. Anschließend wurde an der Kinderburg ein Apfelbaum gepflanzt. Dann stärkten sich die Gäste mit Geburtstagstorte und frischen Waffeln. Bei geführten Rundgängen konnte die Klinik besichtigt werden. Der Nachwuchs hatte derweil die Wahl zwischen Basteln und Malen, Kinderschminken, Kegeln, Basketball, Torwandschießen, Quadfahren, Reiten und vielem mehr. Die meisten Kinder probierten alles aus und erlebten einen tollen Tag.

 

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