Tylsen. Bereits zum vierten Mal luden die Tylsener Landfrauen am Muttertagswochenende zu einer kleinen, aber feinen Ausstellung in ihr idyllisches Dorf ein. Christel Höhne, Hobbykünstlerin aus Ortwinkel bei Fleetmark, zeigte in der Dorfkirche erstmals allein eine Auswahl eigener Werke.

Die Aquarelltechnik hat es der 1943 in Halberstadt geborenen Wahl-Altmärkerin angetan. Der Liebe wegen ist sie in die Altmark gekommen.

Schon als Kind begann Christel Höhne mit der Malerei. Später gesellten sich das Töpfern und die Textilgestaltung dazu. Dem Malen ist die Ortwinkelerin auch während der Ausbildung zur Laborantin und dem späteren Chemiestudium treu geblieben.

Auf den in Tylsen gezeigten unverkäuflichen Bildern der bescheidenen Frau, die mit viel Feingefühl erst zur Ausstellung überredet werden musste, fanden sich typische Landschafts- und Naturmotive der hiesigen Gegend wieder. Sie kamen in dem besonderen Gotteshaus auch dank des Lichts sehr schön zur Geltung. Interessenten konnten Lesezeichen und kleine gerahmte Andenken mit nach Hause nehmen.

Christel Höhne hat eine ganze eigene Maltechnik entwickelt. Bei ihren Arbeiten lässt sie sich gern selbst überraschen, was dabei entsteht. Aufmerksam hört die Hobbykünstlerin auch den Betrachtern zu, die in ihren Malereien eigene oft überraschende Entdeckungen machen.

Für das leibliche Wohl der Ausstellungsbesucher sorgten die Landfrauen mit selbst gebackenem Kuchen und frischem Kaffee sowie deftigem Kartoffelsalat mit Würstchen. Für Neugierige war außerdem das Storchenkabinett geöffnet. Vier Eier sollen im Horst liegen.