"Es lebe der Sport", hieß es gestern für die Schüler der Lessing-Ganztagsschule Salzwedel. In verschiedenen Disziplinen sind die Jugendlichen zum traditionellen Sportfest gegeneinander angetreten, um die Sportlichsten ihrer Schule zu ermitteln.

Salzwedel. Sie liefen um die Wette, kämpften um jeden Zentimeter und feuerten ihr Team lautstark an: Die Mädchen und Jungen der Lessing-Ganztagsschule haben gestern im Werner-Seelenbinder-Stadion in Salzwedel das Sportfest absolviert. Für die Disziplin Dreikampf standen Kugelstoßen beziehungsweise Weitwurf für die jüngeren Schüler, Sprint und Weitsprung auf der sportlichen Tagesordnung. Zusätzlich traten Vertreter der Klassenstufen gegeneinander im Staffellauf an.

Volleyball und Fußball in der Pause

Schulleiter Holger Lahne gab den Staffelläufern Tipps, wie der Staffelstab am besten abgegeben werden kann und wie man am effektivsten startet. "Und immer daran denken, lauft in der Innenbahn", riet er den aufgeregten Schülern vorm Start. Die schnellste Zeit absolvierten am Ende nicht die ältesten Läufer, sondern die flotten Mädchen und Jungen der Klasse 6c. Mit 3 Minuten und 7 Sekunden liefen sie allen anderen davon. Dafür gab es zur Siegerehrung natürlich auch den anerkennenden Applaus der älteren Schüler und die wohlverdienten Siegerurkunden. Im Gesamtklassement im Dreikampf siegte bei den Jungen Sergej Lunkin aus der Klasse 9 mit 2968 Punkten und bei den Mädchen Janina Dittmann ebenfalls aus der neunten Klassenstufe mit 2844 Punkten (weitere Ergebnisse im Infokasten).

Zwischen den Wettkämpfen wurde aber nicht gefaulenzt, denn auch zwischendurch gingen die sportlichen Begegnungen weiter. Auf dem Beachvolleyball-Platz und auf dem Fußballfeld fanden, natürlich außerhalb der Wertung, Spiele statt. Zudem lud das schöne Wetter und die weitläufige Anlage des Stadions zum Verschnaufen nach den Herausforderungen im Dreikampf und Staffellauf ein. Doch nicht alle Schüler gaben sich sportlich. Die Zehntklässler und damit die "Ältesten" der Ganztagsschule fungierten als Kampfrichter und betreuten den Imbissstand. "Auch das ist wichtig. Sie haben ja das Privileg der Ältesten", sagte Sportlehrerin Kati Voth.

 

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