
Ritze l Der Jugendhof der Altmark West in Ritze ist zurzeit fest in "ökologischer Hand". 26 Jugendliche sind dort im Rahmen ihres Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) zu einer Seminarwoche zu Gast.
"Das FÖJ dient für die meisten Teilnehmer zur beruflichen Orientierung. Viele junge Menschen sind schulmüde und wollen erst einmal etwas handwerkliches machen, bevor sie einen Beruf erlernen oder zum Studium gehen", erklärte Anke Rautenberg, Mitarbeiterin des Landesvereins des Internationalen Jugendgemeinschaftsdienstes (IJGD). Der IJGD-Landesverein Sachsen-Anhalt nimmt die Bewerbungen von Freiwilligen aus dem In- und Ausland an und verteilt geeignete Bewerber auf die freien Stellen.
"Bei der Auswahl unserer Freiwilligen sind die Schulnoten eher zweitrangig. Auch ein nicht so guter Theoretiker kann in der praktischen Arbeit sehr gut sein. Wichtig für uns sind vor allem die Motivation und das Interesse", verriet Anke Rautenberg. Die pädagogische Mitarbeiterin ist seit 15 Jahren beim IJGD für die FÖJ-ler zuständig.
Die Seminarwoche in der Altmark ist die zweite von insgesamt fünf Projektwochen, die die Freiwilligen während ihres zwölfmonatigen Dienstes absolvieren. In dieser Woche geht es dabei um das Thema Energie. "Wir sind bemüht, eine Vielzahl von Themen anzubieten, damit sich die Jugendlichen selbst ein Bild machen können. Deshalb behandeln wir die Atomenergie hier genauso wie erneuerbare Energien", berichtete Anke Rautenberg. Und so besuchte die Seminargruppe beispielsweise das Informationshaus am Atom-Endlager Gorleben, bestieg ein Windrad, um sich die Technik anzusehen, oder informierte sich bei einem Hersteller von Solaranlagen.
Übrigens, dass Ökologie bei den Seminarteilnehmern groß geschrieben wird, bewiesen die jungen Leute, indem sie mit dem Zug nach Salzwedel reisten, um die drei Kilometer nach Ritze mit dem Fahrrad zurückzulegen.
Ab Januar beginnt die Bewerbungsphase für das Freiwillige Jahr 2012. Dabei können die Bewerber zwischen ökologischem, sozialem Jahr oder Jahr in der Denkmalpflege wählen. Allerdings ist bei der Bewerbung Eile geboten, denn der IJGD kann nur eine begrenzte Zahl von FÖJ-Plätzen zur Verfügung stellen. In diesem Jahr kamen auf 86 Stellen mehr als 200 Bewerber.
Nähere Informationen und Bewerbungsformulare gibt es unter www.ijgd.de.
Der Burgturm ist das älteste erhaltene Bauwerk der Stadt. Bei der 900-Jahr-Feier steht er im Zentrum der Jubiläumsfestivitäten.Salzwedel l Stattlich steht der Burgturm inmitten von... weiterlesen
Salzwedel (me) l Im Amt für Wasserwirtschaft und Naturschutz des Kreises wird derzeit eine Stellungnahme zur Überwachung der Soleverpressung erarbeitet. Die Storengy GmbH, die die Soleverpressung vornehmen will... weiterlesen
Internationaler Museumstag 2012: Anlass, in Diesdorf den neuen Museumsführers vorzustellen und die Ausstellung "Püggen 1973 - 2012 - Bücher... weiterlesen
Die Piraten sind derzeit sehr erfolgreich und weiten nun auch in der Altmark ihre Aktivitäten aus. Volksstimme-Redakteur Peter Hintze hat mit Malte Dannenberg, 1... weiterlesen
![]() |
Über 100 Teilnehmer marschierten bei Kaiserwetter im großen Festumzug zur 700-Jahr-Feier durch... weiterlesen
Foto-Impressionen vom achten Handwerker- und Aktivmarkt im Kiez-Altmarkgarten weiterlesen
Foto-Impressionen vom Tag der offenen Tür der Mutter-Kind-Klinik in Arendsee weiterlesen
Magdeburg l Der Mann, der am 9. November 2007 gegen 17 Uhr einer Sparkassenmitarbeiterin in der... weiterlesen
Was die Überschrift: Reformpädagogik weicht der Gleichschaltung mit dem Artikel zu tun haben soll bleibt vollkommen um Dunkeln. Geht es hier nur drum die Reformpädagogik in ein falsches Licht zu rücken?
Ach du dickes Ei.. das glaub ich ja wohl gar nicht. Indianerfest, Indianerfan - wenn ich das schon lese oder höre kriege ich sonen hals.. ich bin mit einem indianer verheiratet, von daher ist ein teil meiner familie ebenfalls indianer, ich kenne auch viele indianer und deren stimmung, meinung über sowas und - naja die ist nicht die beste - im gegenteil, die sind total angepisst von indianerspielen weißer europäer. Muss ich noch mehr sagen?? Ihr solltet euch mal mit ihnen ernsthaft befassen, welche kennenlernen, mit ihnen reden und vorallem ihnen zuhören und sie verstehen.. warum die stinkesauer sind über solche spielchen und die damit verbundene verballhornung, verniedlichung und zum maskottchenmachen ihres volkes, ihrer kultur usw. durch weiße europäer; die fühlen sich doch total verarscht und lächerlich gemacht. Sorry wenn ich einigen hier den spaß (auf kosten eines noch immer in den usa und kanada existierenden volkes) vermiest habe, das war beabsichtig. Von daher keine entschuldigung aber wie wärs mal mit nachdenken: wie würdet ihr euch fühlen ,wenn andere völker euch in dieser weise missbrauchen- denn das genau ist es was hier passiert.