
Torsten Lange (von links), Marina Reinecke, Kristin Preuß, Christian Weber, Michael Kubitz und Matthias Raapke nahmen gestern Hoftorschilder mit fünf Sternen für ihre Betriebe entgegen. Sie werden vom Landeskontrollverband verliehen. | Foto: Christina Bendigs
Torsten Lange (von links), Marina Reinecke, Kristin Preuß, Christian Weber, Michael Kubitz und Matthias Raapke nahmen gestern Hoftorschilder mit fünf Sternen für ihre Betriebe entgegen. Sie werden vom Landeskontrollverband verliehen. | Foto: Christina Bendigs
Mitglieder des Rinderzuchtvereines Salzwedel und des Milchkontrollvereines Salzwedel haben gestern im Winterfelder Hof die Bilanz über das vergangene Jahr gehört. Für die besten Mitgliedsbetriebe gab es wieder Hoftorschilder.
Winterfeld l Positive Nachrichten hatte gestern der Geschäftsführer des Milchkontrollvereines Salzwedel: "Sehr erfreulich ist die Entwicklung der Zellzahlen", resümierte Eckhard Schulze über die Entwicklung des vergangenen Jahres. Die Zellzahl, die Aufschluss über die Eutergesundheit eines Tiere gibt, ist im Durchschnitt um 19000gesunken, berichtete der Vereinsvorsitzende. Drei Betriebe weniger als noch 2010 lagen mit ihrer Zellzahl über dem Wert von 451000 je Milliliter.
Bei den neun Betrieben mit mehr als 351000 und den fünf Betrieben mit mehr als 401000Zellen ist die Zahl konstant geblieben. Die Zahl der 2010 noch 17 Betriebe mit mehr als 301000Zellen hat sich auf 12 Betriebe verringert. Insgesamt elf Betriebe haben eine Zellzahl unter 251000 Zellen erreicht (siehe Infokasten). Im landesweiten Vergleich liegen die Milchbauern aus dem Raum Salzwedel damit weit vorn.
Auch mit der Prüfdichte zeigte sich Eckhard Schulze zufrieden. Sie lag 2011 bei 97,6 Prozent. Er sprach von "erheblichen Entwicklungen", die es im vergangenen Jahr gegeben habe. Unter anderem ist die durchschnittliche Milchleistung um 213 Milch-Kilogramm gestiegen. Die 12634Milchkühe haben damit eine Durchschnittsleistung von 9029Milch-Kilogramm erreicht. Damit liegen sie über dem Landesdurchschnitt von 8964 Kilogramm Milch. Die Gesamtleistung gemerzter Milchkühe ist gegenüber dem Vorjahr um 727 Milch-Kilogramm auf 26506 gestiegen.
Die Nutzungsdauer betrug durchschnittlich 26,3 Monate, die Nutzungsdauer gemerzter Tiere 36,3 Monate.
Auch über die Abgangsgründe gab Eckhard Schulze Aufschluss: Unfruchtbarkeit (19,3 Prozent), Verkauf zur Aufzucht (17,9), Euterkrankheiten (16,1), Klauen/Gliedmaßen (12,7) sowie sonstige Gründe (11,2).
Die am wenigsten auftretenden Abgangsgründe waren: Alter (0,6 Prozent), Melkbarkeit (4,1), geringe Leistung (4,2) sowie Stoffwechselkrankheiten (5,4). Vor allem im Bereich der Unfruchtbarkeit sieht Eckhard Schulze noch Potenzial. In diesem Bereich liegen die Milchkühe um 5,3 Prozent über dem Durchschnitt des Landeskontrollverbandes.
Nach den ausführlichen Berichten über das vergangene Jahr, unter anderem auch des Landeskontrollverbandes und des Rinderzuchtverbandes Sachsen-Anhalt, erhielten die besten Betriebe Hoftorschilder des Landeskon-trollverbandes mit fünf, vier oder drei Sternen. Landesweit werden für das Jahr 2011 145 Hoftorschilder vergeben. Anforderungen, die die Betriebe erfüllen müssen, beziehen sich unter anderem auf Zellzahlen.
Bestätigt wurde während der Jahreshauptversammlung der Vorstand des Rinderzuchtvereines: Die Mitglieder wählten Jürgen Kersten, Frank Pieper, Ronald Jacobs und Jürgen Albrecht wieder.
Während eines Vortrages zur Herstellung von Silage erhielten die anwesenden Mitglieder zahlreiche nützliche Hinweise über die Aufbereitung. Während eines gemeinsamen Rouladenessens blieb noch Zeit für Gespräche, ehe die Jahreshauptversammlung ihren Abschluss fand.
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Hier in Deutschland muß der Polizist nachweisen, dass sein Handeln "gerechtfertigt " war. NEIN ,falscch - der Täter muß nachweisen ,dass das Handeln der Ordnungsorgane nicht gerechtfertigt war. Bsp. USA: wer dort Polizisten angreift oder verletzt wird über ein Sofortgericht ohne viel Federlesen für ein Jahr eingebuchtet. Und hier in Deutschland Bsp. Demos sind sogar Politiker dabei wenn es um Gewalt,Zerstörung,Vandalismus,Angriffe auf die Polizei geht.Bestes Beispiel Gorleben - jedes Jahr.Wenn ich das machen würde wäre ich für Jahre weggesperrt !
völliger Schwachsinn der Tunnel ist völlig ok und es wird auch zeit das Oschersleben nicht immer "2 geteilt" ist es nervt, so oft wie man vor den Schranken steht !!! Sollten dann aber die Bahnübergänge Fabrikstraße und Anderslebener Straße geschlossen werden gibt es nur noch einen weiteren Bahnübergang was für Oschersleben zu wenig ist. Man müsste mind. 1 weitere Möglichkeit lassen für Notfälle. man weiß ja nie .....