Der Wirtschaftsplan der Luftkurort Arendsee GmbH ist ausgeglichen und umfasst 706 000 Euro. Größte Einnahmequellen sind Campingplatz, Strandbad und Queen. Doch die erhöhte Mehrwertsteuer bringt Probleme mit sich.
Arendsee l "Wir haben Buchungen und Vorverträge für über 2500 Fahrgäste auf der Queen Arendsee abgeschlossen - für die können wir den Fahrpreis nicht mehr nachträglich erhöhen", brachte Geschäftsführer Michael Meyer von der Luftkurort Arendsee GmbH am Dienstagabend vor dem Wirtschaftsausschuss sein größtes Problem zur Sprache.
Denn Anfang Februar habe der Steuerberater über die Mehrwertsteuererhöhung von 7 auf 19 Prozent informiert. Die vorherige jahrelange Sonderreglung in der Binnenschifffahrt sei abgelaufen. "Das sind für uns als Betrieb rund 15 000 Euro Mehrausgaben, die wir notgedrungen auf den Fahrpreis aufschlagen müssen", so Meyer. Das sei aber nur bei Tagestouristen machbar, nicht bei den schon vertraglich gebundenen Gästen. Da sei die Firma rechtlich nicht abgesichert.
Ansonsten sei der Raddampfer eine der Haupteinnahmequellen der GmbH. Im Erfolgsplan sind unter der Position Erträge und Erlöse 160 000 Euro aufgeführt. "Auf dem Campingplatz erwarten wir 279 000 Euro", sagte Meyer weiter. Aus dem Gastronomiebereich sollen 57 000 Euro Einnahmen fließen. Das Strandbad soll 170 000 Euro einbringen. "Wir hoffen auf einen optimalen Sommer", meinte Meyer.
Den Erlösen stehen Aufwendungen in Form von Personalkosten, Abschreibungen und Ausgaben für Diesel, Energie und Mieten (Haus des Gastes) gegenüber. "Insgesamt ist der Wirtschaftsplan mit 706 600 Euro ausgeglichen", sagte Meyer. Allerdings sei eine Pachtzahlung an den Eigenbetrieb für die gepachteten Flächen bis 2015 unmöglich. Im Vermögensplan sind als Einnahmen die Abschreibungen in Höhe von 31 000 Euro dargestellt. Es soll in Höhe der Abschreibungen investiert werden.
Die verschiedenen Bereiche erhalten Unterstützung von 5 Bürgerarbeitern, die Projekte wie den Bau von Kinderspielplätzen, eines Piratenforts und eines Pfadfindercamps realisieren. Die dafür anfallenden Kosten schlagen sich in der Position Fremdarbeiten/Fremdleistungen in der Kostenstelle Strandbad nieder. Die Maßnahme läuft bis November 2014.
"Die geplanten Veranstaltungen am Strand sollen tagsüber für Familien stattfinden und Kosten für Bands am Abend einsparen", kündigte Meyer für die Saison an. Im Juli finde der Deutschlandcup um den stärksten Mann mit fünf Disziplinen statt. Auf dem Campingplatz biete die selbstgezimmerte Bühne Veranstaltungsmöglichketen. "Dort feiern wir am 5. April Ancampen mit Grillparty und Konzert mit ,Bordstein'", verriet Meyer. Ebenfalls zu Ostern steche die "Queen" wieder in See.
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Der Tunnel kommt doch ....! Die Typen vom BUND (die noch auf Kosten der Steuerzahler agieren) machen die ganze Thematik TUNNEL um das doppelte teurer. Das diese "Fraktion" nicht endlich beiseite geschoben wird, ist mir unverständlich. Was ist das bloß für eine Gesellschaft ?! Zu DDR-Zeiten war dieser tunnel im Gespräch, weil er gebraucht wurde und gebraucht wird. Nur mit dem Unterschied, die DDR hatte kein Geld. Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen die Sache durchziehen !
Vergesst die inzwischen verschwundenen Museen nicht! Da gehen große Kostbarkeiten verloren - wie im Fall des in Sachsen-Anhalt einmaligen und großen Natur- und Völkerkunde-Museums "Julius Riemer" in Wittenberg. Das hat inzwischen geschlossen und es steht in den Sternen, ob es je wieder in annähernd der Größenordnung zu sehen sein wird wie bisher. Siehe auch www.riemer-museum.de - die Webseite der Bürgerinitiative, die versucht, das Museum zu retten. Dort gibt es auch eine Fotogalerie (im Aufbau) über die breit gefächerte Sammlung kostbarer und kostbarster Zeugen der Entwicklung des Lebens und vor allem der Menschheitskultur.