Altensalzwedel (me) l Der Kreis hat gegen den Mann, der in Altensalzwedel acht Hunde (fünf Tschechoslowakische Wolfshunde, eine Deutsche Dogge und zwei Mischlingshunde) in der ehemaligen Schule des Ortes unter katastrophalen Bedingungen dahinvegetieren ließ (wir berichteten), ein unbefristetes Tierhaltungsverbot verhängt. Das bedeutet, dass der Mann die Hunde, die in verschiedenen Tierheimen untergebracht sind, nicht zurückbekommt. Die Vierbeiner können nun vermittelt werden. Darüber informierte Dr. Susanne Lehner, zuständige Tierärztin im Kreis-Veterinäramt, auf Anfrage der Volksstimme.

Die Mitarbeiter der zuständigen Behörden sind nach eingehenden Überprüfungen zu der Auffassung gelangt, dass der Mann die Tiere auch künftig nicht besser halten werde. Deshalb sei auf der Grundlage des Tierschutzgesetzes das Haltungsverbot ausgesprochen worden. Es sei auf Hunde beschränkt, da der Mann keine anderen Tiere habe und kein Landwirt sei.

Er muss nun die Kosten des Verfahrens und des Rettungseinsatzes für die Hunde tragen. Polizei, die Veterinäramtsmitarbeiterin, ein weiterer Tierarzt und Tierschützer hatten die Hunde und einen Papagei aus ihrem Elend befreit. Weiterhin hat das Kreis-Veterinäramt Strafanzeige wegen Tierquälerei gestellt.