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Der Sommer ist endlich da! Nicht nur wettermäßig, auch künstlerisch. Die Galerie art-Ort lädt ein zu "Frisch durch den Sommer".
Salzwedel l Gleich vorweg: Die Werke halten, was der Titel der Ausstellung verspricht. Sie sind frisch. Sie machen Lust auf Sommer, Sonne, Spaß. Sie sind in leuchtenden, knalligen Farben. Und obgleich die Stücke alle auf den Sommer einstimmen, so sind sie sehr unterschiedlich.
So sind Stühle zu sehen, die zum Hinsetzen viel zu schade sind. Rose Maria Amador hat darin ihre zwei Leidenschaften verschmelzen lassen. Denn die gebürtige Mexikanerin, die nun im Wendland lebt, ist Journalistin und Künstlerin. Sie haucht Gebrauchtmöbeln durch Malerei und Collagen neues Leben ein. So auch diesen Stühlen, die sie mit Zeitungsseiten gestaltet hat und die in der Galerie zu sehen sind. Schmunzeln und Urlaubsgefühle sind beim Betrachten der Punkerpinguine von Corinne Pelch vorprogrammiert. Die Hamburgerin, die jetzt im Wendland anzutreffen ist, hat aus Pappmachee lustige Tierchen gestaltet. "Clara", so der Künstlername von Corinna Pelch, ist Illustratorin und Cartoonistin. Mit Fotografien, Zeichnungen und einer Video-Installation bringt sich Ravi Shekar-Pandhey in die Ausstellung ein. Der Inder ist zurzeit Stipendiat im Künstler- und Stipendiatenhaus. Neben den drei Künstlern zeigen Ines Kahrens, Carmen Müller, Malin Nilsson, Antje Spychay, Stan Pete, Kai Thies, Heinrich Herbrügger, Bärbel und Hans-Joachim Bohlmann Kunst. Die Ausstellung ist etwas Besonderes. Sie ist über einen Mailaufruf zustande gekommen, wie die Galeristen Nadine Klingeberg und Heinrich Herbrügger erzählen. Sie haben bei regionalen Künstlern angefragt und sind auf regen Zuspruch gestoßen. Das Aussuchen sei nicht leicht gewesen. Denn bunt und frisch sollte die Ausstellung sein - und das ist sie auch, bis zum 10. September.
Galerie art-Ort, Vor dem Neuperver Tor 1a in Salzwedel; montags bis freitags von 10 bis 13 Uhr, montags bis donnerstags von 15 bis 18 Uhr geöffnet.
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Zitat aus Artikel: "Auch die eigene Offenheit kann laut Studie zu mehr Akzeptanz führen: Geoutete Menschen berichteten demnach von weniger Diskriminierung als jene, die nicht offen mit ihrer Neigung umgingen. (dpa)" Das ist auch meine Erfahrung. Nachdem ich bis zum 55. Lebensjahr gebraucht habe, selbst zu meiner Transsexualität zu stehen und meine Angst zu überwinden, lebe ich völlig offen damit. Meine Erfahrungen sind durchweg positiv. Meine Umwelt und selbst meine Familie akzeptieren mich so. Einer der Gründe, warum ich offen dazu stehe und sogar wesentliche Teile meiner Transition im Internet veröffentlicht habe ist, den Menschen zu zeigen, dass wir auch nur normale Menschen sind und keine Exoten. Nur der offene Umgang mit Homo- und Transsexualität kann für allgemeine Akzeptanz und Toleranz sorgen. Leider werden da aber von gesellschaftlicher und staatlicher Seite noch zu viele Hürden für uns aufgebaut, die auch diskriminierend sind. So zum Beispiel, dass keine gleichgeschlechtliche Ehe möglich ist oder man als Transsexueller erst als "psychisch gestört" (F64.0 – Geschlechtsidentitätsstörung) gelten muss, in einem so genannten Alltagstest (für bis zu 18 Monate leben im gefühlten Geschlecht mit falschen Papieren, ohne mögliche körperliche Anpassungen) den Beweiß antreten soll und die Änderung des Vornamens und des Geschlechts nur über Gericht erlangen kann, was bis zu 3.000,- Euro kosten kann. Andrea Süßenguth
Glueckwunschzum Sieg Hanne.