Salzwedel - Weniger als fünf Monate sind es noch bis zum 28. Internationalen Hansetag in Salzwedel. Bis dahin muss auch für den letzten Gast der teilnehmenden Hansestädte ein Nachtquartier gefunden sein. Am besten in Salzwedel – und das ist ein wahrlich schwieriges Unterfangen.

Ursula Paul vom Tourismusbüro sucht dringend nach freien Zimmern und Privat-Unterkünften in nächster Nähe. Bisher wurden freie Quartiere aus der Hansestadt nur spärlich gemeldet. In den Nachbarregionen sieht es ganz anders aus: "Wir haben Meldungen aus Uelzen und dem Wendland, sogar bis nach Buch", erläutert sie. Doch das sind zu weite Wege nach Salzwedel, bedauert die Tourismusexpertin: "Wir brauchen Betten in unmittelbarer Nähe."

Am besten direkt in der Stadt oder im Umkreis von höchstens 15 Kilometern. Bereits 2200 Betten sind für das Großereignis unter Vertrag. "Es fehlen noch 500 Betten", sagt sie. Die meisten Gäste, erklärt Ursula Paul mit Verständnis, wollen so nah wie möglich wohnen. Immerhin werden sie ja auch während der vier Tage stets auf den Beinen sein. Schon jetzt bedankt sich Ursula Paul für die eingegangenen Unterkunftsmeldungen im Tourismusbüro und setzt weiterhin auf die Gastfreundschaft der Salzwedeler.

Die Versorgung der Gäste mit Unterkünften ist eine logistische Großaufgabe für das Tourismusbüro. Bisher haben sich fast 50 Städte gemeldet, mit mehr als 100 wird im Hansebüro gerechnet. Eine der neuen Anmeldungen ist Narva aus Estland. "Die Städte melden sich meistens sehr spät an", beschreibt Ursula Paul das Dilemma der Planung.

Wer zum 28. Internationalen Hansetag vom 5. bis 8. Juni Gäste aufnehmen möchte, kann sich direkt bei der Tourist-Information in Salzwedel melden. Das Büro ist montag bis freitags von 10 bis 17 Uhr und sonnabends von 10 bis 14 Uhr geöffnet, telefonisch unter (03901) 422438 und per E-Mail unter information@kultour-saw.de erreichbar.