Salzwedel - Gespräche soll es jetzt zwischen dem Landesbetrieb Bau, Niederlassung Nord, in Stendal und den acht altmärkischen Hansestädte geben. Es soll eine Lösung gefunden werden, wie die Städte doch noch auf ihre gemeinsame hanseatische Geschichte aufmerksam machen können. Der Landesbetrieb will dafür Alternativen vorschlagen, erklärte gestern Harald Kreibich, Sprecher des Magdeburger Verkehrsministeriums, der übergeordneten Behörde des Landesbetriebes.

Dessen Mitarbeiter hatten nur 68 Stunden nach einer gemeinsamen Aktion der Bürgermeister aller acht Hansestädte den Aufkleber "Hansestadt" vom Salzwedeler Ortseingangsschild entfernt. Die Bürgermeister hatten mit ihrer Klebeaktion auf den 28. Internationalen Hansetag 2008 in der Jeetzestadt hinweisen wollen.

Für Salzwedels Bürgermeister Siegfried Schneider war die PR-Aktion "ein voller Erfolg". "Jetzt weiß jeder, welchen Schatz wir mit unserer Hansegeschichte haben und was im kommenden Jahr auf uns zukommt", erklärte er. Zudem kündigte Schneider an, mit allen anderen sieben Städten einen erneuten Anlauf zu unternehmen, um den Zusatznamen "Hansestadt" genehmigt zu bekommen.