Salzwedel - Die Uhr tickt. In 353 Tagen beginnt in Salzwedel der 28. Internationale Hansetag. Vier Tage wird die Jeetzestadt tausende Gäste aus rund 80 Städten beherbergen. Die ersten Hotels im Radius von Hitzacker bis Tangermünde sind bereits ausgebucht. Doch nicht nur das. Am Dienstag besuchten Vertreter des Ostsee-Hansebundes, dem Rostock, Greifswald, Stralsund, Wismar, Anklam und Demmin angehören, Salzwedel. "Sie waren auf Platzsuche", erklärte Hansebeauftragter Ulrich Damke der Volksstimme auf Nachfrage.

Die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern brauchen eine rund 700 Quadratmeter große Freifläche für ihre Stände und Bühne. Und sie sind fündig geworden. Nahe des Bürgercenters werden sie sich vom 5. bis 8. Juni präsentieren, sagte Damke. Für den Oktober haben sich bereits die holländischen Städte angekündigt. Auch sie wollen sich Monate vor dem Hansetag einen guten Platz in Salzwedel sichern. Frei nach dem Motto: "Wer zuerst kommt, mahlt auch zuerst."

Und auch sonst wirft das Großereignis Internationaler Hansetag seine Schatten voraus. Erste Absprachen mit der Feuerwehr und der Polizei erfolgen bereits in dieser Woche. Sicherheitskonzepte werden langfristig vorbereitet. Zudem steht Salzwedel durchaus unter Zeitdruck. Bereits im Herbst wird die Hansekommission des Hansebundes der Neuzeit sich vor Ort über den Stand der Vorbereitungen zum 28. Internationalen Hansetag informieren. Bis dahin müssen die wichtigsten organisatorischen Fragen geklärt sein.