Beim Sternmarsch der Jugendfeuerwehren waren die gastgebenden Pömmelter/Glinder nicht zu schlagen. 60 Kinder und Jugendliche plus Helfer gingen bei den Wettbewerben an den Start. Auf Platz zwei kam Gnadau gefolgt von Zuchau.

Pömmelte l Die Farben Rot und Blau schimmerten am Sonnabend durch die Feldmark. Schon von der Schönebeck-Barbyer Chaussee sah man in der Ferne kleine Grüppchen des Feuerwehrnachwuchses, die sich auf dem Sternmarsch der Jugendfeuerwehren der Einheitsgemeinde Barby befanden. Organisator war in diesem Jahr die Freiwillige Feuerwehr Pömmelte.

So mancher "alter Kamerad" warf dabei einen Blick in die Zukunft: Denn wenn alle, die hier dabei sind, später in die aktive Wehr wechseln, dann sei das Nachwuchsproblem schneller in den Griff zu bekommen.

Sechs Mannschaften aus Gnadau, Barby, Breitenhagen, Groß Rosenburg, Pömmelte/Glinde und Zuchau nahmen schließlich den rund fünf Kilometer langen Sternmarsch unter die Schuhe. Die Strecke führte durchs Dorf, über den Felddamm zur Deichüberfahrt und dann auf dem Elbdamm über die Thielache nach Pömmelte zurück.

Bei der Planung der Route hatten die Organisatoren darauf geachtet, dass die Kinder Abstand von der Chaussee hielten. Die Spiele an den sechs Wettkampfstationen hatten sich die Pömmelter zum Teil selbst ausgedacht.

An der ersten Station mussten Feuerwehrutensilien, wie Standrohr oder B-Schlauch, erkannt und zugeordnet werden. Nach einem Kilometer Marsch durch die stürmische Feldmark hatte die zweite Prüfung eher Spaßcharakter. Es galt in einer bestimmten Zeit mit einem Trinkröhrchen möglichst viele Erbsen anzusaugen und von einer Schüssel in die andere zu transportieren. Eine Kollektivarbeit, bei der "Unterdruck und Geschicklichkeit" nötig waren, wie ein Betreuer es formulierte. An Station drei mussten Ringe zielsicher auf lodernde Flammen geworfen werden. Die bestanden natürlich aus Holz.

Diese Mischung aus Spiel und Ausbildung war ein guter Baustein, um den Feuerwehrnachwuchs für das Ehrenamt zu begeistern.

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