Plötzky (fm) l "Mit den Deichen am Umflutkanal haben wir nicht das Problem." Plötzkys Ortsbürgermeister Herbert Schmeißer sieht, ähnlich wie sein Amtskollege Friedrich Harwig in Pretzien, vielmehr innerorts einige Flächen gefährdet, sollte sich eine Flut wie die vom Juni 2013 wiederholen.

Er nennt die Magdeburger Straße und die Gartenstraße als sensible Bereiche, die niedriger liegen als andere bebaute, erfahrungsgemäß sehr hochwassersichere Straßen des ostelbischen Ortes.

Einen Deich gibt es direkt entlang der Plötzkyer Ortslage nicht. An gefährdeten, also niedrig gelegenen Stellen müsse deshalb eine Mauer gebaut werden, um das Wasser von der Wohn- und Stallbebauung fernhalten zu können, sagt Schmeißer.

Ein Konzept dafür liege "in groben Zügen" vor. Der Ortsbürgermeister ist, wie er ausführt, jetzt dabei, alle als notwendig erscheinenden Maßnahmen auf den neuesten Stand zu bringen.

Soweit die Planung. Doch bei der Realisierung sei der ebenfalls in die Stadt Schönebeck eingemeindete Ortsteil "außen vor". Es fehlt demnach das Geld? Schmeißer bejaht die Frage.

Schwachstellen werden ausgebessert

Er weist auch darauf hin, dass es Schwachstellen am rechten Umflutdeich gebe, konkret an der alten Ziegelei (hier drohte im Juni ein Durchbruch des Wassers, der nur mit viel Aufwand abgewendet werden konnte) und in Höhe des Ehle-Deiches, der in Richtung Magdeburg rechtsseitig des Umflutkanals in Richtung Gommern verläuft.

"Das wird aber ausgebessert", versichert der Bürgermeister. Für die Deiche ist also gut gesorgt.