Am vergangenen Wochenende lud die Schützengilde "Hubertus" Eggersdorf e.V bereits zum zehnten Mal zum Wanderpokalschießen der Vereine der Gemeinde Bördeland ein. 28 Vereine der Einheitsgemeinde traten an.

Eggersdorf l Seit nunmehr zehn Jahren veranstaltet die Schützengilde Eggersdorf das Vereinsschießen. Zum runden Jubiläum der Traditionsveranstaltung kamen am Freitag zwischen 17 und 22 Uhr und Sonnabend von 9 bis 13 Uhr insgesamt 28 Vereine der Einheitsgemeinde in die Schießanlage in der Eggersdorfer Mehrzweckhalle, um in gemütlicher Atmosphäre zu ermitteln, welcher Verein die ruhigsten Hände und die schärfsten Augen hat.

Vorjahressieger kommt immerhin auf Platz drei

Nach zwei spannenden Wettkampftagen stand fest, dass der Vorjahressieger, der Hundesportverein Biere, seinen Titel nicht verteidigen konnte. Immerhin erreichte er mit Platz drei wieder einen Platz auf dem Siegertreppchen. Neuer Vereins-Schützenkönig und damit Gewinner des Wanderpokals des Vereinsschießens ist die Freiwillige Feuerwehr Welsleben. Platz zwei erschoss sich die Laufgruppe Eickendorf.

Bester Einzelschütze war Tim Meinhardt aus den Reihen der siegreichen FFW Welsleben. Ihm gelangen beachtliche 99 von 100 möglichen Ringen! Der 17-jährige Welsleber scheint ein Naturtalent zu sein, hatte er doch beim letztjährigen Vereinsschießen das erste Mal ein Luftgewehr in der Hand und konnte dennoch schon beim im Herbst ausgetragenen Herrenpokalschießen den ersten Platz erringen. Mit seiner sicheren Hand legte er am Wochenende den Grundstein für den Erfolg seiner Mannschaft.

Insgesamt traten 35 Mannschaften aus 28 Vereinen zum Wanderpokalschießen an. Pro Verein waren, je nach Größe oder Lust und Laune, maximal fünf Mannschaften erlaubt. Pro Mannschaft traten jeweils drei Schützen an. Das Schießen wurde unter Anleitung und unter den wachsamen Augen der Vereinsmitglieder der Schützengilde "Hubertus" ausgetragen. Neben vielen "alten Hasen", die schon in den vergangenen Jahren um den Wanderpokal wetteiferten, versuchten sich aber auch in diesem Jahr wieder einige Neulinge an den Luftgewehren. Sie wurden akribisch und auf das Genauste von den Aktiven der Schützengilde eingewiesen.

Doch eins war für alle Starter neu: zum ersten Mal wurde auf Schießanlagen mit elektronischer Auswertung geschossen. Auf Computermonitoren ist nach jedem Schuss sofort Erfolg oder Misserfolg zu erkennen. "So kann jeder Schütze sofort sein Trefferbild sehen und gegebenenfalls korrigieren. Es macht für die Schützen mehr Spaß und für die Kampfrichter ist es ungleich einfacher, die Ringe zu werten", freut sich Frank Lichtenfeld, Vereinsvorsitzender der Schützengilde Eggersdorf, über die neue Errungenschaft. Vier Bahnen konnten dank Sponsoren schon elektronisch umgerüstet werden. "Ihnen gilt unser großer Dank - ohne Sponsoring wäre dies für uns nicht finanzierbar", räumt er ein und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu. "Hoffentlich bleiben sie uns treu, denn wir würden gern noch zwei Anlagen umrüsten."

Frank Lichtenfeld zeigte sich zudem zufrieden mit der Resonanz. "Wir führen das Vereinsschießen aus Spaß an der Freude und zur Traditionspflege durch. Es soll das Zusammengehörigkeitsgefühl der Vereine untereinander beleben und das gegenseitige Kennenlernen sowie den Austausch unter den Vereinen fördern." Und so wurde neben dem Schießen in gemütlicher Runde so mancher Plausch gehalten, die Vereine tauschten ihre Termine aus, luden sich gegenseitig dazu ein und machten natürlich auch ein wenig Eigenwerbung.

Wer selbst einmal mit dem Luftgewehr schießen möchte, kann dies immer Dienstag und Donnerstag in der Zeit von 17.30 bis 21 Uhr auf dem Schießstand der Schützengilde tun. Alle Informationen, die Anfahrt und vieles mehr erfahren Interessenten im Internet unter www.sgi-hubertus-eggersdorf.de.

 

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