Barby (tli) Beim Vormarsch Richtung Osten rückten die Amerikaner Mitte April 1945 auch über den Ziegeleiweg zur Elbe vor. Der Barbyer Dieter Engelmann - er ist Jahrgang 1937 - war Zeitzeuge dieser Ereignisse, die er als Kind hautnah im Haus seiner Großeltern Breitetor 4 erlebte, direkt am Deich. Ein Panzer hatte neben der heutigen Deichschart an der Kanne am Rosenburger Damm Stellung bezogen, der einen natürlichen Schutzwall bot. "Wir hatten das Pech, dass das Haus meines Großvaters Albert Behrendt ein ideales Quartier für die Panzerbesatzung war", erinnert sich der 76-Jährige. Er, seine Mutter und die Großeltern mussten innerhalb einer viertel Stunde das Haus verlassen und kamen bei den Nachbarn unter. "Als wir nach einigen Tagen wieder zurück durften, fehlten einige Dinge im Haushalt: das Fahrrad, eine goldene Uhr, natürlich auch das Eiserne Kreuz meines Großvaters aus dem Ersten Weltkrieg", erinnert sich Engelmann. Die Besatzer waren ganz scharf auf dererlei "Souvenirs".Mehr zu dieser spannenden Geschichte am Montag in der Volksstimme und im E-Paper.