Vergangenen Freitag war es soweit: Die Abiturienten hatten ihren letzten Schultag. So auch die des Schönebecker Dr.-Carl-Hermann-Gymnasiums. Mit einem zünftigen Oktoberfest feierten sie ihren großen Tag.

Schönebeck l Kaum waren die letzten Klänge von Bosses "Schönste Zeit" und "Today my life begins" von Bruno Mars verklungen, lagen sich die 56 Hermann-Gymnasiasten in den Armen. Lachend, weinend, von ihren Gefühlen hin- und hergerissen. Es war der emotionale Abschluss ihres letzten Schultages, den sie unter dem Motto "A`BIer bitte - Bildung nach Maß!" feierten.

Seit Dezember hatten sie den Tag geplant und vorbereitet. Ein achtköpfiges Komitee kümmerte sich über drei Monate lang um Spielplanungen, Ideenfindung, Einkäufe und das Drumherum. Herausgekommen ist ein zünftiges Oktoberfestes - Dirndl und Lederhosen allerorts.

Blöd nur, dass das Oktoberfest nicht im April stattfindet. Also reisten die Abiturienten flux per Zeitmaschine zum richtigen Ort und zur richtigen Zeit. Dabei wurde die Zeitmaschine jedoch beschädigt. Um sie zu reparieren, galt es, in kleinen und teilweise fiesen Spielchen gegen die Lehrerschaft zu bestehen.

Als erstes durften die Lehrer Anett Simon und Bernd Pabst ran. Beim "Leere den Krug in einem Zug" hatten sie keine Chance. Sie tranken zu langsam - oder lag es doch an der im Vergleich zu den Schülern überproportionalen Größe der Krüge? Egal!

Beim zweiten Spiel war ein großes Mundwerk gefordert: Das Weißwurstessen! Den Lehrern Bernd Schnurre und Harald Schulze hätten die Schüler vielleicht sagen sollen, dass man die Pelle abmachen sollte. So waren sie chancenlos.

Weiter ging es mit Wissensquiz, Wischi-Waschi an der Tafel und Bierkrüge stemmen. Bei letzterem kam es zu einem regelrechten Eklat! Die Lehrer betrogen schamlos und wurden dafür disqualifiziert. Und somit stand es schon 5:0 für die Abiturienten.

Beim Apfelnaschen bewies auch Schulleiter Ulrich Plaga Humor und machte sich ordentlich nass - im Gesicht! Danach kam es noch zum rhythmischen Wettstreit zwischen Lehrerin Steffi Hänig und Schüler Christian Harke. Es war das einzige Spiel, das an die Lehrer ging. Die weiteren Spiele gingen allesamt an die Schüler, die somit ihre Reise zurück nach Schönebeck antreten konnten.

Hier wartet nun nach dem ausgiebigen Feiern des letzten Schultages der Abiturstress auf sie. Dienstag nach Ostern geht es schon mit der schriftlichen Deutschprüfung los!

   

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