Schönebeck/Staßfurt (dw) Der Salzlandkreis will mehr Anstrengungen darauf verwenden, bedürftige Kinder für die Lernförderung im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaketes zu gewinnen. "Die Antragsstellung ist hier gering", sagt Fachbereichsleiterin Petra Czuratis bei der Auswertung des Berichts zum Bildungs- und Teilhabepaket im Jahr 2013. Die Leistungsberechtigten würden mehr Gebrauch davon machen, ihren Kindern eine Mittagsverpflegung zu ermöglichen oder Schulbedarf anzuschaffen. Im Salzland waren 10 618 Kinder im vergangen Jahr antragsberechtigt gewesen. 91,9 Prozent von ihnen hätten Leistungen beansprucht, hieß es. 5893 Anträge gab es für die Mittagsverpflegung, 5464 für den Schulbedarf, 3261 für Ausflüge, 2002 für soziale und kulturelle Teilhabe. Dagegen aber nur 158 für Lernförderung. Der Kreis will, dass künftig mehr Kinder vom Nachhilfeangebot profitieren.