Biere l Wenn die Glocken des Kirchturmes 12 Uhr schlagen, dann passiert bei den Tagen der offenen Tür der Feuerwehr Biere immer etwas sonderbares: Ältere Frauen kommen mit einem Kochtopf zur Feuer. Sie wissen dann: Jetzt ist die leckere Erbsensuppe von Kamerad Reinhard Bester fertig. "Die schmeckt besser als meine zu Hause", soll eine ältere Dame ihm schon einmal gesagt haben. Ein noch besseres Lob kann ein Feldkoch wohl nicht bekommen.

Nicht nur Reinhard Bester muss schon Tage vorher den traditionellen Tag der offenen Tür planen. Auch die anderen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Biere sind lange vorher mit der Organisation beschäftigt, damit das kleine Fest am Gerätehaus wieder rundum gelingt.

Fester Programmpunkt ist dabei ein Platzkonzert des Spielmannzuges Biere. Werden die Frauen und Männer ansonsten in andere Orte der Region zur Begleitung eingeladen, ist der 1. Mai fest für Biere ausgeplant. Ein Heimspiel sozusagen. Zudem waren zwei Hüpfburgen aufgeblasen, es wurden für die Kinder Rundfahrten mit den Feuerwehrautos angeboten und die Besucher verpflegt.

Wichtiger Bestandteil des Tages oder offenen Tür sind zudem die Beförderungen und Auszeichnungen, die Wehrleiter Hans-Jürgen Schulze gemeinsam mit Bördelands Bürgermeister Bernd Nimmich und Ortsbürgermeister Peter Buchwald vornahm. Geehrt wurden:

- Beförderungen: Alexander Wierzbowski zum Feuerwehrmann, Maik Habedank zum Feuerwehrmann, Olaf Nestler zum Oberfeuerwehrmann, Marcel Rösler zum Löschmeister und Holger Bohm zum Oberlöschmeister.

- Auszeichnungen: Andreas Ziehm, Andreas Breitfeld und Ronny Achtert für 30 Jahre treue Dienste, Manfred Weber und Thomas Kuzaj für 40 Jahre treue Dienste, Elli Schulze für 50 Jahre treue Dienste (Volksstimme berichtete).

"Herzlichen Glückwunsch allen Kameraden. Ich bin stolz, dass wir uns immer auf euch verlassen können", bedankte sich Bördelands Bürgermeister. Er lobte auch die Nachwuchsarbeit, bei der viele ältere Kameraden den jüngeren auf dem Weg zur aktiven Wehr helfen. Ortsbürgermeister Peter Buchwald bedankte sich ebenfalls bei seiner Wehr - wie immer in seiner ganz eigenen Art: Er spendierte ein Fass Bier.

 

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