Die große Reihe in dieser Spielzeit endet morgen mit dem Konzert "Beethoven Maximal". Darüber hat Volksstimme-Redakteurin Heike Heinrich mit Gerard Oskamp, Chefdirigent der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie, gesprochen.

@022n Interview Frage:Das Konzert geht über zweieinhalb, mit Pausen drei Stunden. Sie muten den Besuchern einiges zu...

@024n Interview Antwort:Da es das letzte Konzert in der großen Reihe dieser Spielzeit ist, wollte ich etwas besonderes haben: den Werdegang eines Komponisten musikalisch miterleben. Die Menschen mögen Beethoven. Nun können sie sich intensiv mit dem Genie Beethoven auseinandersetzen, erleben, wie er sich in zehn Jahren entwickelt hat und seinen eigenen Stil findet. Und eine Zumutung ist es nicht. Eine Oper geht auch zwei bis drei Stunden.

@022n Interview Frage:Auf dem Klavier wird Catalina Butcaru spielen. Sie sind von ihr begeistert. Warum?

@024n Interview Antwort:Sie ist eine junge Pianistin, die ich schon sehr lange hätte einladen wollen. Ich kenne sie über gemeinsame Musikerfreunde, habe Sachen von ihr gehört und bin begeistert. Sie ist eine gewissenhafte und spritzige Musikerin. Somit jemand, der das Jugendwerk Beethovens mit Frische und Interpretation spielen kann.

@022n Interview Frage:Ein Besuch des Konzertes lohnt sich also?

@024n Interview Antwort:Absolut. Natürlich ist das Konzert lang, aber die Musiker sind begeistert von dem Fakt, dass sie sich in ein solches Projekt stürzen können. Es ist das Gefühl für ein spezielles Event.

@022n Interview Frage:

Eine Anekdote: Die 3. Sinfonie Eroica hat Beethoven aus Bewunderung für Napoleon geschrieben. Aus Enttäuschung, dass dieser sich 1804 selbst zum Kaiser krönte, nahm er die Widmung an Napoleon zurück.

@066n Twitter Co.:"Beethoven Maximal" erklingt am morgigen Freitag ab 19.30 Uhr im Dr.-Tolberg-Saal Schönebeck.