In der Aula des Hauses II des Schönebecker Dr.-Carl-Hermann-Gymnasiums sind zum 20. Mal besonders engagierte Schüler vom Förderverein der Schule ausgezeichnet worden. Zum zweiten Mal konnten sich die Ausgezeichneten über den dafür eigens kreierten "Hermann" freuen.

Schönebeck l Kurz nach 18 Uhr trat Schulleiter Ullrich Plaga vor das Auditorium der Aula, die bis zum letzten Platz gefüllt war. Knisternde Unruhe und Spannung lagen in der Luft. "Es wird das letzte Mal sein, dass wir den ,Hermann` hier in diesem Gebäude überreichen", wurde er leicht wehmütig - was jedoch nicht lange anhielt. Denn die Vorfreude auf den Umzug in das umgebaute Schulgebäude an der Berliner Straße und natürlich die unmittelbar bevorstehenden Auszeichnungen der besonders engagierten Schüler überwog. "Dieser Tag heute ist der heimliche Höhepunkt des Schuljahres", stellte er fest und übergab das Wort an Lothar Schlünz vom Förderverein, der die Auszeichnungsveranstaltung immer mit einem leichten Augenzwinkern amüsant moderierte.

Ehe es an die Auszeichnungen ging, verglich Lothar Schlünz das Gymnasium mit dem BER Airport in Berlin und bezeichnete die Schule als den "Airport ins Leben". "Die Probestarts zum Abi sind bereits erfolgreich durchgeführt. 55 Mitarbeiter Bodenpersonal stehen bereit. Kein Problem beim Brandschutz oder Rauch - Raucher sind hinterm Zaun. Die Crew im Tower hat die Umzugs-Logistik im Griff. Der Countdown läuft." Applaus und Lacher waren ihm sicher.

Der Förderverein zeichnete insgesamt zwölf Schüler aus, die sich im vergangenen Jahr durch besondere schulische oder außerschulische Leistungen oder herausragendes Engagement hervorgetan haben (Infokasten).

Mit besonderer Spannung wurde auf die letzte Auszeichnung des Abends, die zum Schüler des Jahres, gewartet. Erstmals übergab der Schüler des Vorjahres den "Hermann" und hielt auch die Laudatio für den Nachfolger - in diesem Fall Pia Düvel, Schülerin des Jahres 2013: "Sie spielt leidenschaftlich Gitarre, Klavier und nimmt Gesangsunterricht. Sie geht voll in Chor und Band auf. Aber auch sportlich ist sie beim Volleyball engagiert und tanzt in einer HipHop-Gruppe. Sie ist ein echter Gewinn für unsere Schule. Vielleicht hat sie sich schon selbst erkannt. Schülerin des Jahres ist Luise Scheit!" Was folgt, ist langanhaltender Applaus.

Neben ausgezeichneten musikalischen Darbietungen von Hermannschülern traten während der Veranstaltung auch die Gebrüder Sebastian und Tobias Hengstmann auf. Die Kabarettisten sind Paten der Schule und sorgten für viele Lacher - quasi alles und jeder bekam sein Fett weg! Die Schülerfirma Carls Café sorgte mit einem ausschweifenden und leckeren Büfett für einen lukullisch gelungenen Abschluss des Abends.

   

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