Die besten Schönebecker Grundschulsprinter stehen fest. Die Leipziger Sportagentur PK Lernwerk und Unterstützer aus der Wirtschaft in der Elbestadt haben das Finale im Sprintparcours für Erst- bis Viertklässler veranstaltet.

Schönebeck l Maurice Hankel und Skrollan Lahne aus Schönebeck stehen auf Platz 1 des Siegerpodestes. Die Schneider-Grundschüler sind die schnellsten Sprinter unter Schönebecks Erstklässlern. "Ich war ganz schön aufgeregt, jetzt freue ich mich riesig", sagt Skrollan, die bereits in ihrer Schule das schnellste Mädchen aus der ersten Klassenstufe wurde.

Am Sonnabend sind Schüler aus sechs Grundschulen der Region im Sprintparcours gegeneinander angetreten. In den jeweiligen Klassenstufen und getrennt nach Mädchen und Jungen wurden die besten Drei ermittelt. Dem Finale war in den vergangenen zwei Wochen Sportunterricht in den jeweiligen Bildungseinrichtungen vorangegangen. Die Kinder konnten sich hierbei mit dem Parcours vertraut machen. "Diese Verbindung zum Sport in der Schule ist uns sehr wichtig", sagt Robert Jagemann, Geschäftsführer vom PK Lernwerk Leipzig als Ausrichter. "Unser Anliegen ist, die Kinder für Sport zu begeistern, sie zu Bewegung zu animieren, sie durch Erfolgserlebnisse insgesamt zu motivieren." Denn, so der 28-Jährige, laufen könnte jeder. Erfolgserlebnisse seien garantiert. Robert Jagemanns Agentur sucht sich dafür Partner in den Regionen, die das Angebot in den Schulen und die Stadtfinals unterstützen - finanziell und mit Wettbewerbspreisen.

Teilgenommen haben hier die Grundschulen Dr. Tolberg, Ludwig Schneider, Karl Liebknecht, Waldschule Elbenau, Plötzky sowie Altenweddingen.

Der Spaß steht im Vordergrund, doch das rührt nicht an der professionellen Gestaltung von Unterricht und Wettbewerben. Lichtschranken im Parcours messen auf die Hundertstelsekunde genau, wie schnell sich die Kinder bewegen. Vier Zeiten werden genommen, für Reaktion (Start), Sprintvermögen, Richtungswechsel und Pendelvermögen. Die Kinder sprinten die Strecke gerade durch oder umlaufen Kegel, je nach Lichtsignal. Aus den einzelnen Zeiten ergibt sich eine Gesamtzeit. Robert Jagemann: "Im Sportunterricht und in den Aufwärmrunden konnten die Kinder so ganz genau sehen, wo sie gut sind und wo sie für den Wettbewerb noch besser werden könnten." Alles immer spielerisch und altersgerecht. Diese technischen Auswertungsmöglichkeiten würden die Kinder ebenfalls begeistern, zu ganz anderen Erfahrungen führen, als der schultypische Sportunterricht bieten könne. "Es kommt so ein bisschen Olympia-Feeling auf", sagt Robert Jagemann.

In Schönebeck waren aber nicht nur die Schnellsten Sieger. Urkunden und kleine Preise gab es für jeden Teilnehmer. Die besten zehn Mädchen und Jungen aus den vier Klassenstufen werden am 19. Juli, dem ersten Sommerferientag, in Leipzig beim Mitteldeutschen Finale antreten - also 80 Kinder aus der Region. "Wir hoffen, dass der Parcours die Kleinen dazu bewegt, sich langfristig in ihrer Freizeit mit Sport zu befassen, als Alternative beispielsweise zum Fernsehen oder zu Computerspielen", sagt Robert Jagemann.

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