Im Rahmen des Tages der offenen Tür führte das Dr.-Carl-Hermann-Gymnasium zeitgleich eine Berufsfindungsmesse durch. Zahlreiche Schüler und Eltern nutzten die Gelegenheit, um sich über Studiengänge und Ausbildungen zu informieren.

Schönebeck. Ein umtriebiges Gewusel herrschte am Sonnabend auf den Gängen und Fluren des Dr.-Carl-Hermann-Gymnasiums Schönebeck. Ungewöhnlich voll war es für einen ansonsten schulfreien Tag. Grund für das vormittägliche Erscheinen zahlreicher Schüler und Eltern war die sechste Berufsfindungsmesse des Gymnasiums. Erstmalig wurden auch speziell die Schüler und Eltern des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe zur Schönebecker Messe eingeladen, von denen etliche der Einladung gefolgt waren.

"Wir möchten den Schülern vor Ort, ohne dass sie von Stadt zu Stadt fahren müssen, die komplette Palette und Möglichkeiten für ihre spätere berufliche Entwicklung bieten", erklärte Ralf Göcker, Betreuer für Studien- und Berufsangelegenheiten des Schönebecker Gymnasiums, das Anliegen der Messe. "In diesem Jahr sind wir wieder ein Stück gewachsen", freut er sich. "Wir haben 20 Aussteller, 18 Vorträge in zehn Räumen und 20 Infostände organisieren können", berichtete er weiter.

Besonders der Infostand der Hochschule Anhalt war stets eng von Schülern umringt. Tino Guba, der den Stand betreute, freute sich über das große Interesse: "Es ist deutlich besser, als im letzten Jahr. Viele der Schüler sind noch unschlüssig und wir versuchen ihnen bei der Studienwahl zu helfen. Besonders nachgefragt werden Design, Architektur, Biotechnologie und Maschinenbau."

Von der Messe angetan zeigte sich auch Marion Schulze von der akademischen Berufsberatung der Agentur für Arbeit Magdeburg. "Es ist heute vom Interesse her zwar eher durchwachsen, aber ich bin dennoch zufrieden", gestand sie. "Wir arbeiten schon seit Jahren mit der Schule zusammen, aber eine Messe ist immer wieder etwas besonderes. Besonders freue ich mich heute für die Calbenser Schüler, die nun nicht extra nach Magdeburg fahren müssen."

<6>Großer Andrang herrschte nicht nur auf den Fluren, sondern vor allem auch bei den Vorträgen und Infoveranstaltungen der einzelnen Aussteller in den Klassenräumen. "Beim Vortrag der Hochschule Magdeburg-Stendal mussten wir sogar aufstuhlen und für die Veranstaltung der Otto von Guericke Universität liegen 60 Anmeldungen vor", zeigte sich Ralf Göcker zufrieden.

Sowohl das Gymnasium, als auch die Aussteller können mit der großen Resonanz und dem Interesse der Schüler zufrieden sein.

   

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