Glöthe/Förderstedt (rki) Das Projekt des neuen gemeinsamen Gerätehauses für die Ortswehren von Förderstedt, Üllnitz und Glöthe, das am Ortseingang von Üllnitz aus Richtung Förderstedt entstehen soll, wird von der Stadtverwaltung weiter vorangetrieben.

Wie der zuständige Fachbereichsleiter Wolfgang Kaufmann der Volksstimme sagte, müssen dort zwei Dinge parallel erledigt werden. Zum einen handele es sich darum, Baurecht für das Grundstück gegenüber vom Parkplatz der Badeanstalt Albertinesee herzustellen. Zum anderen müsse die Planung für den Neubau selbst erfolgen.

"Unser Ziel besteht darin, beides bis zum März des kommenden Jahres fertiggestellt zu haben, um dann die Bauanträge stellen zu können", sagte Kaufmann. Wenn das gelinge, könnte 2015 der erste Spatenstich für dieses wichtige Vorhaben erfolgen, fügte er hinzu.

"Die notwendigen Fördermittel sind beim Land beantragt worden. Wir müssen aber noch Unterlagen nachreichen", sagte die Leiterin des Fachdienstes für Ordnung und Sicherheit Susanne Henschke.

Mit diesem Projekt wird ein Vorschlag der Gutachter umgesetzt, die die Risikoanalyse für den Brandschutz der Stadt Staßfurt erarbeitet hatten. Sie waren bei ihren Untersuchungen zu dem Schluss gekommen, dass die Gerätehäuser nicht im besten Zustand seien und nur teilweise einen reibungslosen und zeitgemäßen Alarmablauf berücksichtigen. Probleme bestünden danach in erster Linie in Förderstedt, Glöthe und Üllnitz. Diese Objekte sowie die in Hohenerxleben, Rathmannsdorf, Löderburg und Brumby entsprächen nicht den vorgeschriebenen Standards.