Brumby. Hoher Besuch wird in Brumby am Mittwoch, 2. Februar, erwartet. Landesbau- und -verkehrsminister Karl-Heinz Daehre (CDU) wird selbst nach Brumby kommen, um sich über den Stand der Dinge in Sachen Ortsumgehung zu informieren. Eingeladen wurde der Minister von der Bürgerinitiative "L63-Ortsumgehung Brumby", die zu der Informationsveranstaltung am Mittwoch ab 17 Uhr in den Spiegelsaal, Ernst-Thälmannstraße 6, einlädt.

"Nach unserer großen Infoveranstaltung im vergangenen September werde ich zu Beginn die Planung vorstellen, bevor dann der Minister über weitere Schritte berichten wird", umschreibt Hartmut Röger, Vertreter der Bürgerinitiative, den Ablauf. Er ist gespannt, welche Details Minister Daehre am Mittwoch nennen wird.

Zu den Treffen im vergangenen Jahr hatten die Brumbyer die Vertreter aller im Landtag vertretenen Parteien eingeladen. "Wir brauchen eine breite Unterstützung", sagt Hartmut Röger. "Alle, die bei unseren Veranstaltungen waren, haben uns ihre volle Unterstützung zugesagt." Was die Menschen vor Ort allerdings umtreibt, ist, wie es mit ihrem Anliegen nach der Landtagswahl im kommenden Frühjahr weitergeht, zu der Daehre seinen Rückzug angekündigt hat. "Wir wollen nach der Landtagswahl nicht wieder bei Null anfangen", so Hartmut Röger. Im Gegenteil: "Wir wollen die Politiker beim Wort nehmen." Nach Abschluss der Planungen geht es nämlich noch um die entscheidende Frage der Finanzierung.

Der kommende Infoabend ist daher "parteineutral" organisiert. Neben Daehre werden Vertreter des Landesbetriebes Bau, des Landrates und des Oberbürgermeisters sowie Peter Rotter (CDU) als Ortsbürgermeister teilnehmen.

Landesbau- und -verkehrsminister Karl-Heinz Daehre hatte sich persönlich für den Bau der Ortsumgehung eingesetzt, nachdem vom Verkehrslärm auf der Durchgangsstraße L 63 betroffene Bürger auf die Problematik aufmerksam gemacht hatten. In den vergangenen Jahren waren die Planungen vom Land mit großem Nachdruck vorangetrieben worden.

Die Bürgerinitiative "L 63-Ortsumgehung Brumby" veranstaltete in der Vergangenheit bereits mehrere Aktionen, um auf die Verkehrsbelastungen hinzuweisen. Es gab größere Foren mit Landtagsabgeordneten und den Verantwortlichen aus Kommune und Landesbehören.