Barby (tli) l Bei einem Barby-Besuch während der Flutsanierungsarbeiten im April hatte Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) versprochen, bei der Einweihung des Feuerwehrgerätehauses dabei zu sein. Diese Zusage konnte er am Freitag einhalten, als die Wehr gleich zwei Gründe zum Feiern hatte: erstens ihr 130-jähriges Bestehen und zweitens die Rückkehr zu "normalen Verhältnissen". Das Depot am Magdeburger Tor war nach den Flutschäden saniert worden.

"Sehnsüchtig hatten wir auf den Beginn der Sanierungsarbeiten gewartet. Leider haben sie sich bis ins Jahr 2014 hingezogen", erinnerte Ortswehrleiter Nico Drobek. Erst im März konnte die Wehr mit den Ausräumarbeiten beginnen. Als Ausweichquartier dienten alte Garagen und der städtische Bauhof. Die Einsatztechnik wurde auf dem Gelände der Firma Küstermann stationiert. "Insgesamt sind wir von dort zehn Mal ausgerückt", sagte Drobek. Ministerpräsident Haseloff zeichnete 32 Barbyer Feuerwehrkameraden mit der Fluthelfernadel aus. Zuvor hatte der Landesvater seine Schularbeiten gemacht. Er wusste, dass Barby die größten Feuerwehrmänner mit 2,12 und 2,16 Meter hat, das Günter Kirchhoff (83) und Franz Krause (96) die ältesten Kameraden sind.

   

Bilder