Der 8. Rosenburger Saaletag mauserte sich zum fröhlichen Volksfestspektakel. Höhepunkt war nach dem Triathlon die "Regatta" der schwimmenden Spaßkähne.

GroßRosenburg l Soviel Spektakel erlebt Fährmann Arthur Ohle an seinem Arbeitsplatz nur selten. Erst fahren sechs Dickschiff-Mannschaften die Saale hoch und runter. Dann hechten acht fitte Sporttypen mit dem Trillerkommando von Ortsbürgermeister Michael Pietschker in den Fluss, um ihm zu überqueren, springen dann in Kajaks, um mit ihnen nach Klein Roseburg zu paddeln. Wer diese Strecke schon mal gefahren ist, weiß wie sich das zieht ... Dort stehen Fahrräder bereit, mit denen die Triathleten zum Startpunkt zurück flitzen müssen. Sieger werden am Ende Thorsten Wiescholek und Sebastian Bocksch. Sie erhalten den Wanderpokal, der mit Beginn des Saaletages gestiftet wurde. Die Boote stellt Evelyn Malecki zur Verfügung - freiwillige Feuerwehr und DRK-Wasserwacht leisten Hilfe.

Zwei Stunden später folgt dann das Rennen kurioser Spaßkähne. Einer davon wurde vom Rosenburger Kultur- und Carnevalsverein (RCV) gebaut. Das Vehikel "Wunschtraum Saalebrücke" ist mit einem stilisierten Brückenbogen gekennzeichnet. Damit spielen die Rosenburger auf die lange gewünschte Brücke an, die die Fähre ersetzen soll, die ja im Winterhalbjahr aus Sparsamkeitsgründen "mehr am Ufer ist, als dass sie fährt". RCV-Spaßboot-Käpt`n Alexander Kaerger dazu augenzwinkernd: "Die Barbyer können uns doch ihre Eisenbahnbrücke geben, dann bleibt sie wenigstens erhalten." Originell auch das Spiel "Saalewassertragen", wo nach Zeit das Gegengewicht eines Sandsacks aufgewogen werden musste.

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