Calbe (api) l Trotz der bekannten prekären Finanzsituation der Stadt weist Volksstimme-Leser Thomas Kühne auf Straßenschäden in der Friedrich-Ebert-Straße hin. "An einer Stelle hat sich die Straße bereits so stark abgesenkt, dass die entstandene Kuhle eine extreme Gefahr für Fahrzeuge jeglicher Art darstellt", meint der Üllnitzer, der bei der Braunschweiger Wohnungsgenossenschaft in dieser Straße arbeitet. Man könne nicht erwarten, dass jedes Fahrzeug im Schritttempo durch dies Gefahrenstelle fahre. Der Ist-Zustand dieser Gefahrenquelle existiere schon viele Monate. "Dieser Zustand ist unerträglich", schreibt Kühne der Volksstimme.

In der Bauverwaltung der Stadt ist das Problem seit langem bekannt. "Das ist nicht neu. Die Friedrich-Ebert-Straße verfügt seit jeher über einen mangelnden Unterbau", sagt Mitarbeiter Edwin Matzke. Unter dem Asphalt fehle es schlicht an einer notwendigen Frostschutz- und Tragschicht. Dadurch sacke die Straße an mehreren Stellen um einige Zentimeter ab.

"Als Stadt können wir nur notdürftig flicken", erklärt Matzke. Versuche, die "Löcher" mit einer Betonschicht und Betonsteinpflaster zu füllen zeigen nur vorübergehenden Erfolg. Für einen grundhaften und kostenintensiven Ausbau fehle der Saalestadt derzeit schlichtweg das Geld. So heißt es für Kraftfahrer weiterhin mit Vorsicht und Augenmaß zu fahren.