Calbe (api) l Rund 20 000 Euro hat die Stadt aus dem Verkaufserlös des Krankenhauses in die Umgestaltung der Tiergehege und des Wartenbergareales investiert. Eine von Bürgermeister Dieter Tischmeyer initiierte Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitgliedern der Ausschüsse Bau-, Wirtschaftsförderung und Tourismus sowie Mitarbeitern des Baubetriebshofes, hatten dazu ein Konzept erarbeitet, welches sich seit einiger Zeit in der schrittweisen Umsetzung befindet. Nun soll es seinen Abschluss finden.

Grundanliegen war es, den Bereich des Wartenberges für Besucher und Gäste als touristisches Nahziel aufzuwerten aber mit Blick auf die Kosten auch effizienter zu gestalten. Das erklärte Ziel: Die Tiergehege möglichst komplex und in einem kleineren, überschaubaren Areal gestalten, um eine günstigere Bewirtschaftung der Tierhaltung durchzuführen. Gleichzeitig wird der Tierbestand bei gleichen Tierarten reduziert und das Futtersortiment für die Tiere angepasst.

Gehege am Südeingang soll zurückgebaut werden

Die konkreten Veränderungen zeigen sich auf dem Wartenberg für den Besucher beispielsweise indem die Zahl der Shetlandponys, der Quessantschafe sowie auch der Zwergziegen reduziert wurde. Ebenfalls ist der Bestand an Kaninchen verkleinert worden, wie die Anzahl der Meerschweinchen.

Das Gehege in der Nähe des Südeinganges ist leergezogen und soll demnächst durch eine Arbeitsmarktmaßnahme zurückgebaut werden. Die beiden Großgehege westlich vom Wirtschaftsgebäude wurden ebenfalls leergezogen und vorerst stillgelegt.

Die Futterversorgung mit Lebensmitteln von Supermärkten hat die Stadt eingestellt. Es war für die Tierpflegerinnen ein erheblicher Zeitaufwand bei der Futterzubereitung. Auch mit kürzeren Wegen soll die Arbeitszeit und damit die entstehenden Personalkosten als Hauptkostenfaktor gesenkt werden. "Es wurden die Voraussetzungen für haushaltskonsolidierende Maßnahmen geschaffen", sagt Bürgermeister Dieter Tischmeyer.

Ein Gehege auf dem Wartenberg wurde in einen "kleinen Bauernhof" umgestaltet. Zur Gestaltung kamen verschiedene Ausstattungselemente im Gehege zum Einatz, die mit einem Kleintierbestand von Hausenten, Hühnern, einem Puter, Kaninchen, Hausziegen, Schafen und anderem an einen kleinen Bauernhof erinnern. In den nächsten Tagen sollen nach den Worten von Dieter Tischmeyer dennoch neue Bewohner auf den Wartenberg kommen. Welche Tiere in das Areal einziehen werden, wird in dieser Woche in der Volksstimme zu lesen sein.