Staßfurt (red) Nach einer Bauzeit von gut einem Jahr wurde Mittwoch die neue Bodebrücke in Staßfurt für den Verkehr frei gegeben. "Durch den Bau der neuen Brücke und die Umgestaltung des nahe gelegenen Kreuzungsbereichs verbessert sich die verkehrliche Situation in Staßfurt deutlich", sagte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel bei der Freigabe. Der Verkehr werde künftig deutlich flüssiger durch die Bodestadt geführt, aber auch Fußgänger und Radfahrer profitierten maßgeblich von der Maßnahme. Insgesamt sind rund drei Millionen Euro in den Brückenneubau investiert worden. Nach Auskunft des Verkehrsministers ersetzt das neue Bauwerk eine Brücke aus dem Jahr 1885, die 1933 zwar erweitert wurde, deren Reparatur aus heutiger Sicht jedoch nicht mehr zeitgemäß und wirtschaftlich gewesen wäre. Deshalb ist das alte Drei-Feld-Bauwerk komplett abgerissen worden und an gleicher Stelle steht nun eine moderne Zwei-Feld-Spannbetonbrücke mit einem Mittelpfeiler in der Flussachse. Die neue Brücke ist exakt 46,80 Meter lang und insgesamt 12,50 Meter breit, wobei die Fahrbahn sieben Meter einnimmt und sich auf beiden Seiten Geh-/ Radwege (je 2,75 Meter breit) befinden.

Neben dem reinen Brückenbau wurde die Kreuzung "L 71 (Lehrter Straße)/Steinstraße" zum Kreisverkehr ausgebaut. Im Zuge dessen sind auch die Straßen nördlich der Bode (Prinzenberg und Hohlweg) auf einer Gesamtlänge von 350 Metern grundhaft saniert und an die neuen Gegebenheiten angepasst worden. Durch den Wegfall der Ampelanlage im Kreuzungsbereich (Kreisverkehr) ist der Verkehrsfluss jetzt deutlich besser. Das Gesamtvorhaben ist durch die Landesstraßenbauverwaltung gemeinsam mit der Stadt Staßfurt umgesetzt worden.

 

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