Schönebeck (dw) Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (rechts) hat gestern das Julius-Schniewind-Haus in Schönebeck besucht. "Ich möchte das Haus, seine Bewohner und das Angebot kennenlernen", sagt der Regierungschef. In seiner Funktion wolle er auf diese wie andere "besondere Oasen im Land" hinweisen. Das Schniewind-Haus ist eine geistliche Begegnungsstätte, ein Seelsorge- und Tagungsheim. Hier lebt auch eine Schwesterngemeinschaft. In der Elbestadt wurde er von Pfarrer Hans-Michael Sims, dem Leiter des Hauses, Pastor Tobias Fink, und den Schwestern Christiane Edner und Dorothea Paulsen begrüßt. Haseloff sprach zu den Schwestern und Mitarbeitern, bekam eine Führung und Musik zu hören. Für den Ministerpräsidenten sei es wichtig, dass es Menschen gebe, die ganz für den Nächsten aufgehen und ihr Leben in den Dienst ihrer Mitmenschen stellen würden, sagte er in seiner Ansprache. Als bekennender Katholik fühle er sich auch getragen in dem Wissen, im Gebet anderer begleitet zu werden. "Ich empfinde Hochachtung und Wertschätzung für die Menschen und die Arbeit hier", sagt er.

   

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