Barby (tli) In Barby sollen die Steuern erhöht werden Die Kommune muss die Anpassung vornehmen, um Landesfinanzspritzen in Anspruch nehmen zu können- Die Ortschaftsräte kennen die finanzielle Situation der Einheitsgemeinde und wissen, dass man auf Hilfe vom Land angewiesen ist. Trotzdem stößt die Anhebung der Steuern bitter auf. So auch im Ortschaftsrat Barby. "Ich bin grundsätzlich gegen die Erhöhung. Passen wir und andere Gemeinden unsere Hebesätze an den Durchschnitt an, steigt der automatisch weiter. Das ist dann eine Spirale ohne Ende", schimpfte Willi Kempa (Linke). Das Land würde sich immer mehr aus der Verantwortung für seine Bürger zurückziehen. Michael Falcke (Freie Wähler) sieht darin besonders eine Belastung für die vielen mittelständischen Unternehmen, die hier das Gros der Arbeitsplätze schaffen. Ähnlich äußerten sich auch Klaus Strobel (CDU) oder Torsten Reinharz (SPD). Sie alle waren sich einig darüber, dass es "ein Jahr nach dem Hochwasser kein gutes Signal ist, die Steuern zu erhöhen." Mehr dazu am Sonnabend in der Volksstimme und im E-Paper.