Zu einem "Nachtflug zu den Sternen" lud Maik der Zauberer bei seiner Show in Schönebeck ein. Die Gäste sahen ein fast zweistündiges Programm mit tollen Illusionen, klasse Musik und anheimelnden Geschichten.

BadSalzelmen l Eigentlich verrät ein Zauberer seine Tricks nicht. Doch als Maik der Zauberer am Sonnabend im Dr.-Tolberg-Saal zu Gast war, ließ er vor allem die Kinder hinter die Magier-Kulissen blicken. Die Kleinen mussten aber zuvor ihr großes Zauberer-Ehrenwort abgeben, niemandem etwas zu verraten. So erklärte Maik der Zauberer wie er ein Tuch und Ei verschwinden ließ - ohne aber den "Verrat" dann wieder mit einem echten Trick zu top- pen.

"Nachtflug zu den Sternen" hieß die Show, mit der der Magdeburger in Schönebeck gastierte. Die Zuschauer sahen die kleinen und große Tricks: Kaninchen in Boxen und leeren Kartons, ein Ring, der vom Finger eines Gastes verschwand und auf wundersame Weise wieder auftauchte, eine schwebende Frau, einen Goldfisch im Glas, den Lauf durch ein Seil, und zum Schluss ließ es Maik der Zauberer stilecht auf der Bühne schneien.

Doch es war nicht nur die Reise in die Welt der Illusionen, die die Besucher in Staunen versetzte, es waren auch die passenden Musiktitel zur Untermalung der Show, und die Geschichten, die Maik auf der Bühne erzählte. Beide Elemente trugen wesentlich zum Erfolg der Show bei. Auch vor dem Kontakt zu seinem Publikum scheute sich Maik nicht. Immer wieder bat er Kinder und Erwachsene nach vorn auf die Bühne und zauberte mit ihnen gemeinsam. In diesen Momenten blühte der Magier nicht nur besonders auf, sondern konnte auch sein exzellentes Handwerk zeigen.

Davon ließ sich ebenso die ansonsten skeptische Volksstimme überzeugen. Schon vor einem halben Jahr bei einem Pressegespräch in der Redaktion sagte Maik der Zauberer die Schlagzeile in der Volksstimme vom 11. Oktober voraus. Er hinterließ einen Zettel in einer Box, die verschlossen wurde. Die Box bleib in der Redaktion, den Schlüssel nahm er mit. "Wenn ich falsch liege, gehe ich ins Schönebecker Kinderheim und werde dort für die Kinder zaubern", war der Wetteinsatz. Dem schloss sich auch die Zeitung an: Verliert die Volksstimme, würde sie für die Kinder zaubern ...

Volksstimme-Redakteur Ulrich Meinhard öffnete mit Maik dem Zauberer die Box auf der Bühne. Beide und das Publikum im Saal verglichen daraufhin die Prognose und den tatsächlichen Titel: "Ab November heult es wie in Manhatten", schrieb die Volksstimme, Maik sagte "Im November heult es wie in Manhatten" voraus. Damit machte der Zauberer deutlich: Ja, er kann Schlagzeilen der Volksstimme voraussagen und er hat ein Herz für Kinder. Denn das eine "falsche" Wort bringt ihn nun in das Kinderheim zur Zaubershow.

Die vier Kinder und Jugendlichen vom Awo-Kinderheim "Haus Achterbahn", Pascal (12), Saskia (18), Celine (12) und Katha (13), die auf Einladung des Soleparkes und der Volksstimme die Show des Zauberers mitverfolgten, freuten sich riesig. Sie und die anderen Kinder bekommen nun eine exklusive Zauberschule mit Maik den Zauberer, der als Zauberlehrlinge die Redakteure der Volksstimme mitbringen wird. (Wett-)Strafe muss sein.

 

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