Egeln (dw) Wenn das Land die Genehmigungen erteilt, wird es in Egeln eine Gemeinschaftsschule geben. Die Sekundarschule Egeln und das Staßfurter Gymnasiums haben den Antrag dazu beim Landesschulamt eingereicht. Die Frist, einen Antrag zur Bildung einer Gemeinschaftsschule zu stellen, ist Donnerstag geendet. Zeitgleich zur Sitzung des Kreistags. Der befasste sich eigentlich mit der Außenstelle des Staßfurter Gymnasiums in Egeln, die es gibt, seit feststeht, dass das Egelner Gymnasium geschlossen wird. Da war der thematische Umschwung zur Gemeinschaftsschule nicht weit weg. Fakt ist, das berichtet Bildungsfachbereichleiterin Petra Czuratis, dass die Sekundarschule in Egeln und das Dr.-Frank-Gymnasium als Kooperationspartner einen Antrag zur Bildung einer Gemeinschaftsschule beim Landesschulamt eingereicht haben. Ziel: die Gemeinschaftsschule ab dem Schuljahr 2015/16. Das Kultusministerium setzt bei einem solchen Umbildungsprozess auf Freiwilligkeit. So haben die Schulleitungen beider Bildungseinrichtungen eine Vereinbarung erzielt und stellen vor dem Land auch dar, wie die Gemeinschaftsschule in Egeln zukünftig inhaltlich gestaltet werden könnte, wie das pädagogische Konzept aussieht."Wir erhalten den gymnasialen Abschluss, die Schullandschaft wird bereichert." Der Salzandkreis als Träger der Schulentwicklungsplanung, das hat Ressortchefin Petra Czuratis immer wieder betont, werde die Bemühungen in Egeln tragen. "Wir erhalten die Möglichkeit eines gymnasialen Abschlusses für die Schüler aus Egeln, die Schullandschaft wird bereichert", so Petra Czuratis auch mit dem Hinweis auf die eigene Marke "Bildungslandschaft Salzlandkreis".Wird die Umbildung genehmigt, hätte Egeln die dritte Gemeinschaftsschule im Salzlandkreis, nach den Schulen "Adam Olearius" und "Albert Schweitzer" in Aschersleben. In der Bodestadt setzt man auf die Kooperation zweier Schulen. Ganz praktisch würde die Gemeinschaftsschule so aussehen: In der jetzigen Sekundarschule würden die Schüler bis zur zehnten Klasse lernen, die einen Sekundarschulabschluss anstreben. Die Mädchen und Jungen, die das Abitur ablegen wollen, würden dann ab Klasse 9 in Staßfurt beschult werden. Das ist eine Form, andere sind möglich. Zum Vergleich: In der Ascherslebener Schweitzer-Schule, die ohne Kooperationspartner arbeitet, gibt es eine eigene Abituroberstufe.