Schönebeck (dw) Die Polizei hat Montag einen von drei möglichen Tätern eines Tankstellenüberfalls in Schönebeck vorläufig festgenommen. Dem Mann wird vorgeworfen, am Montagmorgen gegen 0.27 Uhr in der Tankstelle in der Jakobstraße einen Raub begangen zu haben. Weil die Polizei Details des Überfalls noch aufklärt und möglichen Komplizen des vermeintlichen Täters noch auf der Spur ist, hält sich Sprecher Marco Kopitz vom Reviersalzlandkreis noch mit genauen Fakten zurück. Fest steht, dass drei Männer die Tankstelle Montagmorgen aufsuchten. Die Angestellte befand sich zu diesem Zeitpunkt in einem hinteren Raum. "Nachdem die drei Täter die Tür im Eingangsbereich gewaltsam öffneten, wurden die Tageseinnahmen, das Handy der Angestellten und sowie Tabakwaren entwendet", berichtet Marco Kopitz von dem Einbruch. Die Angestellte hätte den Lärm und die Stimmen bemerkt, wollte in den Verkaufsraum zurück, wurde aber an der Tür abgefangen und durch einen der Täter eingesperrt. Sie konnte sich erst wieder befreien, als die Männer schon wieder weg waren. Sie rief sofort die Polizei, stand aber unter Schock, so dass Rettungskräfte sie versorgen mussten. Die Polizei konnte einen der vermeintlichen Einbrecher schnell ausfindig machen. Hilfreich, so Marco Kopitz, seien dabei die Videoaufzeichnungen der Tankstellenüberwachung gewesen. "Die eingesetzten Beamten begannen sofort mit der Tatortbereichsfahndung nach den drei vermeintlichen Tätern. Gleichzeitig wurde ein Fährtenhund angefordert und kam zum Einsatz", beschreibt er die ergriffenen Maßnahmen. Der gefasste Mann räumte in einer ersten Vernehmung die Tatbeteiligung ein. "Mittlerweile sind auch die Personalien der beiden weiteren Verdächtigen ermittelt. Die Ermittlungen dauern an", sagt Marco Kopitz.