Großmühlingen l Schnäppchenjäger sind am Sonnabend in Großmühlingen unterwegs gewesen. Denn die Landfrauen hatten zur nunmehr neunten Babyartikelbörse ins "Weiße Haus" geladen. "Wir haben rund 4500 Kleidungsstücke und Spielzeug von 73 Verkäufern im Angebot", sagt Anett Hoffmann zufrieden über den regen Zuspruch. Nicht nur das. Denn auch auf der Käuferseite ist die Babyartikelbörse ein voller Erfolg. An der Kasse muss bereits kurz nach Öffnung der Börse mit Wartezeit gerechnet werden.

"Wir freuen uns sehr, dass die Börse so gut ankommt", sagt Anett Hoffmann, die am Sonnabend die Kasse betreut. Hier hat sie reichlich zu tun. Denn das System bei den Landfrauen ist nicht wie bei anderen Börsen, sondern eher an ein Geschäft angelehnt. Denn die Ehrenamtlichen nehmen alle Verkaufsstücke vorab an und versehen sie mit einer Marke. Das heißt, dass die Verkäufer keinen Stand betreuen müssen.

Sammeln für Spielplatz

"Wir geben die Einnahmen an jeden Verkäufer weiter", erklärt Anett Hoffmann. Auch wenn das relativ viel Aufwand für die Landfrauen bedeutet, so halten sie an diesem Konzept fest. Vielleicht ist es auch das Erfolgsrezept der Börse? "Wir haben damals ganz klein angefangen", erinnert sich Landfrauenkollegin Monique Mertins-Domine. Bereits beim zweiten Mal sei der Zuspruch so groß gewesen, dass die Börse seither im "Weißen Haus" in Großmühlingen stattfindet.

Zweimal im Jahr organisieren die Ehrenamtlichen diesen Verkaufsmarkt. "Immer im Frühjahr und zum Winter hin", sagt Monique Mertins-Domine. Die Einnahmen aus den Gebühren der Verkäufer sammeln die Landfrauen für einen guten Zweck. "Es ist immer noch der Spielplatz im Ort", sagt Anett Hoffmann. Er soll um ein Spielgerät erweitert und umzäunt werden.