Schönebeck (fm) l Hat die Stadt Geld für Spielgeräte? Sollte die Anlage eines Spielplatzes in Grünewalde und das Aufstellen von Spielgeräten auf der Salineinsel geprüft werden? Das waren Fragen, die während der Sitzung des Stadtrates am Donnerstag zur Sprache kamen.

Die CDU-Fraktion stellte die Anträge, sowohl die Realisierung eines Grünewalder Spielplatzes, als auch die Postierung von Spielgeräten auf der Salineinsel von der Verwaltung prüfen zu lassen. Fraktions-Chef Torsten Pillat: "Es geht uns nicht darum, alles sofort umzusetzen. Dass wir kein Geld haben, ist uns bewusst. Wir haben das Wort `prüfen` nicht umsonst verwendet."

Stadtrat Reinhard Banse (FDP/Rettet die Altstadt) mochte sich mit den Vorschlägen nicht anfreunden. "Wir sind angetreten, die roten Zahlen zu verringern", sagte er mit Blick auf den Schuldenberg der Stadt. Alle Sparbemühungen würden ad absurdum geführt, wenn mehrere Zehntausend Euro für Spielgeräte ausgegeben werden. Banse hob hervor, dass seine Fraktion keineswegs kinderfeindlich sei. Jedoch müssten sich solche Ausgaben rechnen lassen. Letztlich war Banse der Einzige im Rat, der die Prüfung eines Grünewalder Spielplatzes ablehnte. Die große Mehrheit stimmte für den Antrag. Auch der zweite CDU-Antrag bezüglich der Prüfung der Aufstellung von Spielgeräten auf der Salineinsel fand im Gremium eine deutliche Mehrheit.

Stadtrat Mark Kowolik (parteilos) sagte spontan die Spende über 50 Euro zu. Auch die CDU-Fraktion will selbst spenden und Spenden sammeln.