Beim Neujahrsempfang der Barbyer Sozialdemokraten überbrachte der Schöppenstedter Manfred Kramer ein Tourplakat, das über eine Spendenfahrt für die Peter-Maffay-Stiftung informierte.

Barby/Schöppenstedt l Ende März vergangenen Jahres starteten Manfred Kramer und Adrian Maas vor dem VW-Werk in Salzgitter zu ihrer Tour "Tabaluga auf dem Jakobsweg". Diese Aktion stellten sie für die Peter-Maffay-Stiftung, die sich um benachteiligte und traumatisierte Kinder kümmert, auf die Beine, um Spenden zu sammeln.

Die beiden Radfahrer bekamen aus Wolfsburg ein Begleitfahrzeug gestellt, die Werksleitung aus Salzgitter übernahm die Spritkosten auf der Tour.

Nun sind sie aus Spanien zurück. 900 Kilometer fuhren beide mit dem Mountainbike auf dem Jakobsweg. "Wir haben es uns nicht so anstrengend vorgestellt. Die Strecke war anspruchsvoll", berichtete Kramer. Mit dem aktuellen Tourplakat bedankte er sich in Barby bei Menschen, die schon die erste Spendenfahrt materiell und ideell unterstützt hatten. 2013 fuhr Kramer ebenfalls für die Stiftung nach Rumänien. Die 2000 Kilometer seien damals leichter gewesen.

Vor allem die steinigen und bergigen Strecken hätten den Radfahrern zu schaffen gemacht. In den Pyrenäen habe es Regen und Schnee gegeben. Durchschnittlich habe die Temperatur aber bei 25 bis 28 Grad gelegen. Etwa sechs bis acht Stunden saßen die Fahrer täglich im Sattel, 15 Etappen waren es insgesamt.

An jedem Ort sammelten die Radfahrer Stempel. "Die braucht man, um am Ende eine Urkunde zu bekommen. Mit dem Fahrrad muss man mindestens 200 Kilometer gefahren sein, um das Dokument zu erhalten", so Maas. Die Verständigung mit anderen Menschen unterschiedlichster Nationalitäten sei meist auf Englisch und mit Händen und Füßen vonstatten gegangen. Als sie ihre Urkunden in Santiago de Compostela in den Händen hielten, sei dies ein sehr emotionaler Moment gewesen.

Im Vorfeld hatten Kramer und Maas Sponsoren und Spender geworben.

Tabalugaaufdemjakobsweg.wordpress.com