Schönebeck l Immer wieder begegnen einem in der Stadt große Plakate, auf denen Prominente einen kleinen Ausweis zeigen - "Mit Herz und Verstand" ist dann als Slogan zu lesen. Die Reklame weist auf die Themen Patientenverfügung und oder Vorsorgevollmacht hin. Menschen sollen sich frühzeitig und bei vollem Bewusstsein Gedanken darüber machen, wenn sie wegen eines Unfalls oder einer schweren Operation selbst nicht mehr entscheiden könne, was mit ihnen passiert.

Auch die Mitglieder der Selbsthilfegruppe "Glücksklee" in Schönebeck haben sich jetzt mit diesen Themen auseinander gesetzt. Anschaulich und sehr gut verständlich erklärte das Vorstandsmitglied des Betreuungsvereins Schönebeck, Anja Henneicke, was in einer Vorsorgevollmacht stehen sollte und was eine Betreuungsverfügung ist. Viele Begriffe waren den Gruppenmitgliedern zwar bekannt, aber so ganz genau kannten sich nur wenige aus.

Welche Person des Vertrauens kann und will eine Vollmacht übernehmen, oder soll doch eine gerichtliche Betreuung eingerichtet werden? Die Patientenverfügung, woher weiß der Arzt bei einem Notfall, ob es eine solche gibt? Ein Hinweis darauf sollte möglichst mit der Krankenkassenkarte bei sich geführt werden.

Die junge Frau, die auch selbst als Betreuerin im Verein arbeitet, weiß aus Erfahrung über welche Hürden man fallen kann, wenn die Schriftstücke nicht eindeutig aufgesetzt sind, oder Regelungen fehlen.

Viele, ganz persönliche Fragen konnten schon beantwortet werden. Gern steht der Verein jedoch für individuelle Fragen zur Verfügung. Ein Termin kann verabredet werden und erfolgt dann zeitnah.

Alle waren sich auf jeden Fall einig, wie wichtig Vorsorge ist und hoffen aber gemeinsam, dass es nicht nötig wird auf diese zurückgreifen zu müssen.

Alle Versicherungen schließen wir ja auch in der Hoffnung ab, sie nie zu benötigen.

Anja Henneicke vom Betreuungsvereion Schönebeck/Elbe ist zu erreichen unter Telefon (03928) 4 21 99 11 und E-Mail: a.henneicke@betreuungsverein-sbk.de