Wie eng Bördeland und Brasilien zusammenliegen, zeigten jetzt die Karnevalisten aus Biere. Sie luden zu ihrem aktuellen Programm ein: "Ramba, Samba und Olé".

Biere l Volle Hütte: Auf einen närrischen Umzug begaben sich dieser Tage die Narren aus Biere. Sie reisten von Biere im fruchtbaren Bördeland an den Strand der Copacabana nach Rio de Janeiro. "Das war ein gelungener Auftakt", freute sich gestern Gerd Siebert, Präsident des Karneval Clubs Biere (KCB), im Gespräch mit der Volksstimme.

Nicht nur das Publikum des fast ausverkauften Saales im "Werk II" in Biere erlebte ein buntes und abwechslungsreiches Programm, sondern auch die Mitwirkenden selbst. "Es hat uns riesigen Spaß gemacht. Das lag aber vor allem auch an den Gästen. Sie waren offen, begeistert und sind mitgegangen", lobte Obernarr Siebert.

Selbst bei den Büttenreden waren die Zuschauer aufmerksam und verfolgten die Aneinandereihung der vielen Kalauer. Außerdem war der Saal nicht nur super renoviert und bot eine klasse Kulisse für die Karnevalisten, sondern auch die Zuschauer machten mit, die mit den "schönsten Kostümen" kamen, so Gerd Siebert.

Das Programm des Karneval Clubs Biere dauerte gut zwei Stunden. Es ging auf eine imaginäre Reise nach Brasilien, das Land, in dem Karnevalsfestivitäten immer noch etwas pompöser und farbenfreudiger als im Rest der Welt ausfallen, in dem Sambaschulen ganzjährig Choreografien proben und auch mal der eine oder andere Po schönheits-chirurgisch so "umgebaut" wird, dass er auf dem Festwagen besonders gut zur Geltung kommt. "Ramba, Samba und Olé, feiern mit dem KCB", heißt das Programm in der diesjährigen Auflage.

Nachdem die feiernden Massen am Zuckerhut gelandet waren, wurde noch getanzt. "Nach zwei Stunden sitzen, ist das Publikum sicherlich auch froh, sich endlich wieder bewegen zu können", begründet der Präsident. Eine richtige Entscheidung, denn die Tanzfläche war immer voll. Und die Floskel, dass bis in den frühen Morgen getanzt wurde, ist bei den Bierern nicht übertrieben: Bis 2.30 Uhr war Rambazamba und KCB-Cheforganisatorin Josefine Radmer glücklich ob der gelungenen Premiere.

In dieser laufenden Karnevalssaison laden die Narren noch zu zwei Veranstaltungen ein: am Sonnabend, 14. Februar, ab 20 Uhr und am Sonntag, 15. Februar, ab 15 Uhr. Für beide Auftritte gibt es noch jeweils 20 Restkarten, teilte Präsident Gerd Siebert gestern noch mit. Da wird mit Sicherheit der Saal im "Werk II" wieder voll sein.

   

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