Schönebeck (fm) Die Nutzung der Freilichtbühne auf dem Bierer Berg unterliegt jetzt einer Entgeltordnung. Das hat der Stadtrat gestern Abend mehrheitlich beschlossen.

Ursprünglich hatte die Stadtverwaltung in ihrer Beschlussvorlage vorgeschlagen, pro Veranstaltung (egal ob ein Tag oder mehrere Tage) eine Gebühr in Höhe von 115, beziehungsweise bei Nutzung von Garderoberäumen und sanitären Anlagen von 120 Euro zu veranschlagen. Der CDU-Fraktion genügte das so nicht. Fraktionschef Torsten Pillat stellte einen Änderungsantrag, der vorsieht, vom ersten bis fünften Tag 100 Euro zu erheben, ab dem sechsten Tag soll die Gebühr gekappt werden. Nach einer Debatte unter anderem über die Rechtmäßigkeit von Gebühren fand dieser Änderungsantrag die Mehrheit. Die Fraktionen SPD und Linke stimmten mehrheitlich dagegen. SPD-Fraktionschef Frank Schiwek überschrieb die seit Monaten andauernde Debatte mit den Worten "Viel Lärm um nichts." Tosten Pillat betonte: "Es muss endlich Schluss sein damit anzunehmen, dass wir etwas haben wollen, aber dass es kein Geld kosten darf."