Brumby l Für die Osterfeuer in den Ortsteilen der Ortschaft Förderstedt haben die Einwohner ausreichend Brennmaterial zur Verfügung gestellt. Das teilte Ortsbürgermeister Peter Rotter (CDU) in der jüngsten Ortschaftsratssitzung am Dienstag im Spiegelsaal in Brumby mit.

Aber: Probleme habe es mit diesem Brauchtumsfeuer in Brumby gegeben, informierte die Leiterin des Fachbereiches für Sicherheit und Ordnung der Stadtverwaltung, Susanne Henschke. Man habe dort den Haufen mit dem abzubrennenden Material auf dem ehemaligen Sportplatz, obwohl dieser bereits 100 Meter von der örtlichen Bebauung entfernt gewesen sei, noch einmal um 65 Meter nach hinten ver- setzt.

"Dennoch waren die Anwohner damit nicht einverstanden und haben Unterschriften gesammelt", berichtete die Ressortchefin. Das kann sie nicht verstehen, denn es gebe dort überhaupt keine Probleme mit der Einhaltung von Brandsicherheit und Ordnung. Das bestätigte auch der stellvertretende Ortswehrleiter von Brumby, Bastian Elß.

"Ich bin stolz auf die Kameraden."

Um dieses Osterfeuer kümmern sich die Kameraden der Ortswehr Brumby, sagte Henschke und fügte hinzu: "Ich bin stolz auf die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr. Durch die Anfeindungen hatte es Überlegungen gegeben, das Osterfeuer ausfallen zu lassen."

Auch Ortsbürgermeister Rotter äußerte sich voller Stolz über die Kameraden, die das in eigener Regie durchführen. "Da kann man auch Vertrauen und Toleranz der Bürger erwarten", meinte er. Mathias Cosic (CDU) sagte: "Solche Traditionen wie die Osterfeuer sollten bewahrt werden." Die Bürger sollten vernünftig sein. Anderswo gebe es keinen Streit. In Atzendorf, so Cosic, gebe es gleich zwei Osterfeuer.