Schönebeck/Staßfurt (dw) Orkan "Niklas" ist mit Geschwindigkeiten bis zu 120 Stundenkilometern über das Salzland hinweggefegt. Die Feuerwehren mussten allerorten ausrücken, vor allem, um umgestürzte Bäume zu beseitigen. In der Wasserstraße in Schönebeck fiel ein Baum auf ein parkendes Auto. Personen wurden nicht verletzt. Bei aller Vielfalt der Einsätze - Insgesamt ist man in der Region glimpflich davongekommen. So schätzen am Abend Sprecher von Landkreisverwaltung und Polizei im Salzlandkreis übereinstimmend die Lage ein. Wichtig sei, dass keine Opfer zu beklagen seien, hieß es von der Polizei. Dennoch, so sagt Kreissprecherin Alexandra Koch, sei das Einsatzaufkommen sehr hoch gewesen. Gegen 18.30 Uhr hatte die Leitstelle in Staßfurt 75 Einsätze aufgenommen und disponiert. 25 Ortswehren waren im Salzland unterwegs, um Sturmschäden zu beseitigen. Genaue Einsatzzahlen könnten erst genannt werden, wenn alle Wehren sich zeitnah abgemeldet hätten, so die Pressesprecherin. Allerdings seien Tendenzen klar erkennbar. "Schwerpunkte zu Sturmschäden an Gebäuden wurden in Schönebeck, Bernburg, Staßfurt, Güsten, Biere und Hoym verzeichnet. Viele Verkehrswege durch umgestürzte Bäume mussten durch Feuerwehren wieder passierbar gemacht werden." Die Leitstelle, so Alexandra Koch, hat am Abend ihre Mitarbeiterzahl auf 11 aufgestockt.