Schönebeck (dw) Richtfest für die neue Salzhalle des Städtischen Bauhofs. Nach rund für Monaten Bauzeit ist der Rohbau fertig. Oberbürgermeister Bert Knoblauch hat Mittwochnachmittag den letzten Nagel eingeschlagen. Der städtische Eigenbetrieb investiert 200 000 Euro. Der Neubau soll den Winterdienst in Schönebeck nachhaltiger machen und dabei den ohnehin eng gestrickten Etat des Bauhofs entspannen helfen. Das betont Betriebsleiter Heinz-Werner Herrler. "Mit einer eigenen Halle sind wir autark. Wir können das Salz für den Winterdienst einkaufen, wenn es günstig ist. Und wir können es fachgerecht lagern." Aus diesem Grund sei man als Bauherr auch das Wagnis eingegangen, um Winter zu bauen. Denn - im Mai will man fertig sein - dann könne der Bauhof noch Salz zu Sommerpreisen horten. Finanziell mache sich das spürbar bemerkbar. In den Sommermonaten koste die Tonne Streusalz rund 65 Euro. Je näher der Winter kommt, desto mehr steigen die Preise. Bis auf 85 Euro pro Tonne. "Wenn wir rechtzeitig einkaufen, sparen wir bei unseren Bedarfen bis zu 10 000 Euro." Geld, dass der Bauhof ansonsten für die Leistung Winterdienst mit im Rathaus abrechnen müsste. Die neue Salzhalle hat die Kapazität, um 400 bis 450 Tonnen Streusalz lagern zu können. Der Städtische Bauhof investiert rund 200 000 Euro in sein Bauprojekt (Kredit). Rund 180 000 Euro sind für die Gründungs- und Hallenarbeiten veranschlagt. Für den Rest der Bausumme schaffen die Bauhofleute Zuwegungen und gestalten das Umfeld. Grundsteinlegung war am 26. November 2014. Jetzt, vier Monate später, das Richtfest am Mittwochnachmittag - im Mai soll die Halle fertig sein.Die Gründungsarbeiten für die Halle übernahmen Firmen aus Calbe und Zuchau. Die Teile für die Rahmenholzkonstruktion hat größtenteils eine Firma aus dem Erzgebirge gebaut und vor Ort zusammenmonttiert. Als Material wurde Fichte verwendet.