Barby (ky) l Zu einem Sportbootunfall kam es am Sonnabend gegen 10 Uhr am linken Ufer an der Fähruferstraße in Barby. Polizeihauptkommissar Jens Wöhlbier teilte der Volksstimme mit, dass das tschechische Sportboot "Marabu" (8 Meter lang) die Elbe entlang zu Tal fuhr. Weil herrschende Strömungs- und Wasserverhältnisse sowie der örtlichen Gegebenheiten nicht beachtet wurden, stoppte das Sportboot zu spät, als es sich der am linken Ufer in Betrieb liegenden Gierseilfähre näherte.

Weil er genügend Abstand zur Fähre schaffen wollte, steuerte der Freizeitkapitän sein Sportboot außerhalb der Fahrrinne zu dicht unter Land, so dass sich selbiges auf der Rampe der linken Fähruferstraße festfuhr. Dem Sportbootführer gelang nicht, sein Boot freizufahren. Auch ein Freitörnen durch die zu Hilfe eilende Fähre schlug fehl.

Die Wasserschutzpolizei war mit einem Dienstboot aus Dessau zur Unfallaufnahme vor Ort. Gegenwärtig laufen Maßnahmen zum Freitörnen des Sportbootes. Der Fährbetrieb ist deshalb bis zum Abschluss dieser Maßnahme eingestellt. Zu einer Gefährdung von Menschen und einer Behinderung der durchfahrenden Schifffahrt kam es dabei nicht.