Calbe l Das Mobiliar war nicht mehr zu gebrauchen, eine dicke Schlammschicht überzog die Stangen für das Springen, die Fenster waren wegen der Nässe verzogen, der Boden im Mehrzweckgebäude auf dem Heger gerissen: Das Hochwasser 2013 hatte Calbes Reitsportlern stark zugesetzt. Dank Fördermitteln konnte die Sanierung im Herbst 2014 abgeschlossen werden. Nun arbeiten die Reitsportler fleißig an einem ersten Höhepunkt im Vereinsleben. "Nach 2007 soll es erstmals wieder einen Reitertag in Calbe geben", kündigt Abteilungsleiterin Elisabeth Heyer an, die mit Grit Berger und Torsten Breitmeier den Vorstand bildet. Für dessen Gelingen legen sich die derzeit 28 Mitglieder jeden Mittwochnachmittag kräftig ins Zeug, darunter mit 78 Jahren auch Helmut Krüger als ältester aktiver Reiter und Fahrer. Mit Hilfe treuer Sponsoren versetzen sie derzeit die Anlage zwischen Mühlgraben und Saale in einen wettkampftauglichen Zustand.

"Wir hoffen am 1. Mai auf viele Zuschauer", sagt Heyer und verweist auf das Programm. Es trägt ganz bewusst breitensportlichen Charakter, um möglichst viele Teilnehmer unterschiedlicher Altersgruppen anzusprechen. Besonders das Springen für Einsteiger ab 15 Uhr hebt Elisabeth Heyer hervor. "Reiter und Pferd überwinden einen Parcours mit sieben Hindernissen, die zuerst bis 80 und im späteren Durchgang bis 90 Zentimeter hoch sind."

Der Reitertag bildet den Auftakt für 2015. Es folgt am 22. Juni das traditionelle Fohlenbrennen sowie ein Ringreiten am 12. September.

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