Staßfurt (rki) Das 25-jährige Bestehen des Staßfurter Bergmannsvereins haben die Kameraden und ihre Gäste am vergangenen Freitag in einem würdigem Rahmen gefeiert. Ein Höhepunkt war die Auszeichnung von langjährigen Mitgliedern.Der Bergmannsverein war im April 1990 gegründet worden. Man habe ihm damals keinen schöneren und besseren Namen geben können wie "Staßfurt, Wiege des Kalibergbaus, sagte Vereinschef Gerald Meyer. "Dieser Name war und ist uns Verpflichtung, die Traditionen und Bräuche der Bergleute des Staßfurter Reviers zu bewahren", fügte er hinzu. "Vor 25 Jahren ist wieder eine starke Gemeinschaft von Bergleuten und Kaliwerkern im Revier entstanden, die in der Staßfurter Region und darüber hinaus zu einem Begriff bergmännischen Brauchtums, Kultur und Tradition geworden ist. Wobei unser Bergmannsverein unter Traditionspflege nicht nur das Auftreten im bergmännischen Habit versteht, sondern auch die tatkräftige Mithilfe bei der Gestaltung des kulturellen Lebens im territorialen Umfeld, insbesondere der Stadt Staßfurt. Das ist uns auch in den 25 Jahren unseres Bestehens auf vielfältige Weise gelungen, womit wir hoffentlich bleibende Spuren hinterlassen haben." sagte Meyer. In der Grußbotschaft des Oberbürgermeisters, die sein Stellvertreter Hans-Georg Köpper verlas, würdigte Stadtchef René Zok die Leistungen des Vereins und seiner Mitglieder. "Sie tragen den Namen der Stadt Staßfurt über die Grenzen der Stadt hinaus und präsentieren uns zu jeder Gelegenheit", lobte Zok und hob Besonders die Aktivitäten im Rahmen der Internationalen Tourismus-Börse in Berlin hevor. Zu den Gratulanten gehörte der Bergmannsverein Zielitz, der zum 25. Jubiläum in Staßfurt extra einen Teller fertigen lassen hat. "Uns verbindet eine enge Zusammenarbeit", so Vereinschef Manfred Witzel. "Ich bin immer wieder begeistert davon, was ihr in jedem Jahr auf die Beine stellt. Das ist für jeden Bergmannsverein beispielgebend. Da können wir uns alle eine große Scheibe von Euch abschneiden", sagte der Vorsitzende der Bernburger Bergknappen Moye Henning.